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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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neu Griechen durch das Verstehen ihrer Liturgie an dersel-ben warmen Antheil nehmen. Nur da, wo der türkischeDespotismus die Nachkömmlinge der alten Griechen zudem rohesten Zustande der Menschheit erniedrigt hat, vcr>steht nach seiner Vermnthung der tiefste Pöbel die Spracheseiner Liturgie nicht*). So waren nun die Gründe derrömischen Curie für die Beibehaltung der lateinischen Spra-che im Gottesdienste beleuchtet.

Hirten und Lehrer der Völker, Verkündi-ger des Evangeliums! Euch nannte Christus dasLicht der Welt, das Salz der Erde, wie lange werdet ihrnoch verkennen die Stimme der gesunden Vernunft und dergöttlichen Offenbarung? wie lange werdet ihr noch frucht-los eure euch anvertraute Heerde, von der ihr Christo,eurem ewigen Oberhirten, Rechenschaft geben müßt, umeuch her versammeln? Habet Muth und guten Wil-len, das zu werden und zu thun, was Vernunft, Reli-gion, Menschenwohl und das wahre Wohl der Christenvon euch fordern, mit allem Ernste fordern. Zeiget euchals Männer, als Seelenhirten, die dem Beispiel der Apo-stel und der heiligsten Vater der Kirche in ihrem schön-sten Zeitalter nachstreben, die da huldigen der Wahrheitund die Ehre ihres Berufes darein setzen, nach Wahrheitzu handeln und Wahrheit und Menschenwohl zu verbreiten,Ihr werdet der Verlegenheit, eurem deutschen Volke latei-nisch vvrbeten zu müssen, enthoben werden; ihr werdet

Werkmeister: Beitrage zur Verbesserung der kath. Liturgie inDeutschland. Ul», 178V. S. 20Ai.