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lieh sollte — da ja hier zu Lande eine solche schrecklicheUnwissenheit herrscht, daß man nicht einmal den Namendieses hochverdienten Mannes kennt; so will ich die Ant-wort kurz ansührcn.
,,n) Die Messe und die übrige Liturgie wird in derrussischen oder rnthenischen Sprache gehalten. Der ge-meine Russe versteht die Messe ganz, die übrige Liturgiegroßtentheils, nur einige Wörter versteht er nicht, da seitder Zeit, als die liturgischen Bücher verfaßt worden sind,dieselben veralteten. Der Unterschied der Sprache ist nichtso groß, als der Deutschen vom dreizehnten Jahrhundertgegen das achtzehnte. Obgleich in Rußland lauter nichtnnirte Griechen sind, so haben sie doch keine andern litur-gischen Bücher, als die unirten Griechen in Polen, Un-garn und Kroatien, b) In der slavonischen Sprache hatman keine liturgische Bücher: man halt sich in Ungarn,Slavonien und Kroatien an eben dieselbe Messe und Li-turgie, die bei den unirten und nicht unirten Griechen inder oben erwähnten russischen oder sogenannten ruthenischcnSprache üblich ist; die Sprache ist auch dieselbe, nur heißtsie in Slavonien und Kroatien die illyrische. Der gemeineMann versteht in Ungarn, Sclavonien und Kroatien dieMesse ganz, die übrige Liturgie großtentheils, wie obenvon Rußland gesagt worden. In Ungarn, Siebenbürgen,in der Walachei und Moldau wird der Gottesdienst sowohlbei den Unirten Zrneci rirus, als bei den Nichtunirtcn inder walachischen oder sogenannten romanischen Sprachegehalten. Die liturgischen Bücher sind ganz in derjenigenSprache, die im gemeinen Leben gesprochen wird. Die