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jener Theil Rußlands, der mein Vaterland ist, liegt imeuropäischen Sarmatie», hat zur Rechten Dacien und zurLinken Polen. Vorwärts liegt Ungarn, rückwärts neigtsich Scythien gegen Aufgang." Diese Nation war grie-chischer Religion und bekannte sich vor 600 Jahren zumChri-stenthum. Erst spät lernte sie die lateinische Sprache, weilsie eine sehr große Abneigung vor den lateinischen Gebrau-chen hat. Sie verwirft dabei vieles, aber besonders zweiStücke. Das erste: daß man Gott bei den Lateinernüberhaupt in einer unbekannten Sprache Ver-ehrer; das zweite: daß die Priester der Lateinerohne Weiber gottlos leben. Da sie also den un-bekannten Segen des Priesters nicht einmal mit „Amen"enviedern, und die Laster der latem. Priester nicht duldenkonnten; so verließen sie diese und schlugen sich zu denGriechen. Denn bei diesen war es den Russen erlaubt, inder Muttersprache ihren Gott zu verehren,und die Priester konnten enthaltsam mi t ihreneignen Weibern leben*). Der edle, nur für einereine Gottesverehrung so unermüdet thätige Werkmeisterschrieb, um über die Unverständlichkeit der griechischen Li-turgie ins Reine zu kommen, nach Wien und erhielt voneinem angesehenen Manne, einem Bischöfe, die zuverlässig-ste Nachricht. Da das Werk des seligen Werkmeisternicht in jedes Geistlichen Händen sein mag, wie es eigent-
*) Vollständige Sammlung aller Schriften, die durch Veranlassungder allerhöchsten kais. Toleranz- undReformationsedicte zu Wien er-schienen sind. 1784. 4. Bd. S. 185.
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