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tare eine oder zwei Stufen. Die Stufen, auf welchen manaus dem Schiffe der Kirche ius Heiligthum schritt, sindalt. Von den spätem Schranken wußte man aber nichtszu den Zeiten der Apostel und ihrer Nachfolger. Die Bi-schöfe, oder Priester standen hinter dem Altäre, und wen-deten dem Bocke das Angesicht zu*). Erst die Ausschmnk-ckung mit Reliquien und Bildern gab Gelegenheit, die Al-täre an die Wand zu rücken, wie Beispiele aus dem elf-ten Jahrhundert zeigen. Noch jetzt stehen in manchen Ka-thedralen, als zu Vieune, Lyon, Rimini, Nanni und inmehreren Kirchen zu Rom, ja selbst im St. Peter von al-ten Zeiten her freie und einfache Altäre. — Man machealso die Altäre denen des Altenhums und denen, die sichnoch jetzt in den vier Haupt - oder Patriarchalkirchen zu Rombefinden, ähnlich. Man stelle eine geschmackvolle, aber einfache,Tumbe auf mit vier Leuchtern und einem Crucifir verziert.Soll man also die bestehenden Altäre einreißen und aufihre Trümmern neue errichten? Mau treibe seine Einwen-dungen nicht zu weit. Ich habe schon viele Land- undSradrkirchen Schlesiens gesehen, auch in manchen schongepredigt, überall aber, vorzüglich in jenen gesehen, daßdie Abänderung mit der leichtesten Mühe vor sich gehenkann. In sehr großen Kirchen kann immer der jetzige große
*) Murstoii: de red. liuitA. c. 20. ^.266. Älabilloit s.ct. Hened,sec. VI. 15t. Aiilltc. 1. I. v. 0. Lclii». tVIsitei.e cls snti^. eccles. ri-tili. I. I. c. 0. Ülui'-It. de rel>. 1it„,§. c. 20. Thomassin, Ger-ber t, Cabassutius, Bona u. s. w. Man vcrgl. die öffcntl.Gotteöverehrungen u. s. w. S. 24—85. Br.cnner, GeschichtlicheDarstellung der AuSspenLung der Eucharistia. S. 361 —374.-.Rei-chend erg er, Pastoralanweisung. Lhl. 3. S. 151 — 150.