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der griechischen Kirche ist dies heute noch der Fall. DieAltäre waren aber von Holz, erst spater, nach den Zeitender Verfolgungen, werden steinerne Altäre, auch wohl vonSilber und Gold errichtet, verdrängte» aber die hölzer-nen in manchen Kirchen, wie in England, erst um dasI. 1100 und bei den Maroniten findet man sie nochheute. Die Gestalt der Altäre glich einem Tische, derauf einem, zwei, drei oder vier Füßen ruhte und der un-tere Platz war leer. Uebcr den Altar ist ein Tuch gelegt.Sonst ist keine Verzierung, kein Leuchter, kein Kreuz aufdemselben. Ein Vild würde man für ein Gräuel gehaltenhaben. Alle diese Verzierungen, Kreuz, Leuchter, Bilder,kamen erst später auf und wurden hie und da gemißbilligt.So schrieb um 1000 Gezzo, Abt vvn Dethon, gegen denaufkommenden Mißbrauch, die Reliquien, mit denen schondamals schändlicher Wucher getrieben wurde, auf die Al-täre zu stellen. Im vierten Jahrhundert aber wurden Al-, tarc in den Hauptkirchen, nebst einer Kuppel, von vier- Säulen getragen errichtet, die bei den Lateinern nirrisumbraculu, bei den Griechen hießen. Auch weiß
man bis ins fünfte Jahrhundert nichts davon, daß die Al-täre hätten eingeweiht werden müssen. Der Altar standaber ganz frei und. öfters in der Mitte der Kirche auf demFußboden. Erst im fünften Jahrhundert erhielten die Al-
mehrercn Altären. Der Unfug nahm so zu, Laß Karl der Gr. neuezu errichten und die Concilicn die überflüssigen umznwerfen befahlen,liezino cts Uiscipl. eccl. c. 30. (!onc. blognnt. 126t. c. 15. ?rn-xense. 1355. c. 48. etc. Alles Folge des aufgckemmcnen Prirat-Mesielesens.