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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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des Evangeliums, sondern für finstere Vor-urkheile kämpfen und mit ihrem Geiste der rö-mischen Curie leibeigen geworden sind, um zuRitter» vom goldncn Sporn*) geschlagen zuwerden, oder ein Bisrhum, oder einen andernzeitlichen Vortheil zu erschnappen, können dieFrechheit besitzen, zu behaupten, die lateinische Spracheauf ewige Zeiten zu behalten, habe das Tridenter Concil be-fohlen, und daß auch nicht einmal die rechtmäßige Kir-chenobrigkeit mit Genehmigung des Staates befugt sei,nach den Bedürfnissen der Zeiten und der Umstande, zweck-mäßige Anordnungen in der Liturgie vorzunehmen. —Schande und Verachtung sei ihr Lohn!

5) Dem ganzen Bedürfnisse wird abgeholfen, wennBischöfe und Pfarrer nach dem Beschlüsse des Concils vonTrient, in Predigten und Katechesen und ehe sie Sacra»mente ausspendeu und die übrigen liturgischen Handlungenverrichten, und unter der Messe die Bedeutung und den Sinnder eben ausgesprochenen Worte in denCeremonicn angeben,und die Kraft und den Gebrauch der Sacramcnte auseinander setzen.

Autw. Vorerst will ich die Worte des Concils selbstkurz erwägen. Es heißt: „precipit s. sz'nocins episco-pis Omnibus, ut . . . . prius iUoruru (Laoruinentoruin)virn et usurn pro suscipientinrn csptu explicent, seäetiuin iclern s siiiAulis Uurockis pie prnäentergueetinrn ÜnZuu vernscula, si opus sit et coruinocke tieri

) Ein päpsttichcr Orden.