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tcrtc ihr Ucbennuth an dem Stolze des konstantinopolita-nischen Patriarchen) allmählig alle bischöfliche Gewalt z»vernichten und auf sich zu übertragen, so suchen sie auchdas liturgische Recht über alle Kirchen sich anzumaßen,und bedienen sich mannigfaltiger Mittel, um die Liturgieder einzelnen Länder zu unterdrücken. Vorzüglich geht ihrBestreben dahin, mit der römischen Liturgie, die schon da-mals vielen Aberglauben und Unsinn enthielt*), allenVölkern auch die.lateinische Sprache im Gottesdienste auf-zubürden. Sie ließen auch dann und wann Abweichungenin den Gebräuchen zu, die sich bis auf die jetzige Zeit er-,halten haben, wenn nur das Latein ausgenommen wurde.Hiezu halfen ihnen die Unwissenheit der Geistlichen undLaien, die kriechende Unterwürfigkeit einzelner Bischöfe, dieMissionare, List, Gewalt und Betrug, die Stützen undVehikel aller übrigen römischen Anmaßungen. Auch dasneue Rom befolgte den Grundsatz des alten Roms von demAugustin sagt: „ Opera ckarn esr, ut impeiiosu ci-vicus iionsoluni juguui, seä etisin linAuaru sunin clc>-ruitis Aentibus iiuponeret." Os cüvir. Del Ibr. zg. c.7- Cölestin I. erfindet, oder verbreitet wenigstens denGrundsatz: ,,guc>5 leAein crecköuäi lex stutunr suzipli-cunäi,**)" und im I. 500 schon har Jnnocenz l.die Kühnheit zu behaupten, deswegen weil Petrus in Ita-lien, Afrika, Spanien, Frankreich und auf der Insel dasEvangelium verbreitet und Glaubensprediger auSgesendet
*) S. Bims ?tiit. Winter Versinke u. s. w. S. 65 — 79.
**) ks>. XXl. ->u Oattiil«. Vzl. I. c. x. 5.