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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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dünken, sie fleißig sammeln und in die neue Kirche derEngländer einführen. Denn es kommt nicht so viel aufden Ort, als auf die guten Gebrauche an. Diese müssenuns am Herzen liegen." Dem Bischof Leander von Se-villa antwortete er auf seine Frage In Hinsicht des drei-maligen Untertauchens beim Taufen*): „Da wir im

Glauben zusammenstimmcn, schadet die verschiedene Ge-wohnheit der heil. Kirche nichts." Der Verfasser desWerkes von den Sacramenten, welches dein Ambrosiuszugeschrieben wird, schreibt: „Ich tadle andere nicht,

empfehle auch die von mir angeordneten Verrichtungennicht. Obgleich ich mich an die römische Kirchezu halten verlange, so können wir doch unsereMenschenwürde nicht verläugnen; auch wirhaben Vernunft und bewahren daher auch das-jenige, was anderswo besser geschieht, mitRecht**)."

Seit dem dritten Jahrhundert hatte sich das Metro-politanwesen ausgebildet. Die Metropoliten erhalten man-nigfaltige Rechte über die Bischöfe, die Anfangs durchGewohnheit und Brauch eingeführt, dann auf den Evnci-

*) I. 41.

**) IAb. III. o. 1. Man lese nach: 1il>. II. cout. Ho-

nst. — Ilssil. Oji. 63. — ILelsglus II. e^>. 3 sc! Istilse o^iso. —-icieolaus I. ezi. 2 sll I?Iiotium. — 8o',oor. VII, 19. — 8oeiat. V,21. — Auch in den spatern Zeiten crrhcilten noch so einzelne Leh-rer, wie Fulbert von Chartres, ErnulfuS von Rochester, An-selm von Canterbury, Moritz von Clugny, Hugo vom h. Vic-tor, deren Zeugnisse in dem Buche: „.die öffentl. GottcSverchrungS. 597 — 613" zu lesen sind. Ich halte es für Pflicht, dieses Wertimmer anzuführen, weil es jeder Geistliche besitzen sollte.