Barden- und Kriegslieder berühmt, die ihren Heldcnmnthenlstamniten, und selbst ihren Feinden schrcckbar waren. —Der Gebranch, das Volk durch religiöse Lieder zu un-terrichten, in seinem Busen Gottes- und Tngendliebe an-znfachen und für die Religion zu begeistern, ist so all,als das inenschliche Geschlecht ist. Moses und Homerverfaßten und sangen gottesdienstliche Hymnen. Gesangist das Vehikel, wodurch das Volk Gottes, die Israeliten,gebildet wurden. In feierliche Loblieder ergossen Davidund die Propheten das Lob Gottes, und durch ihre un-nachahmlichen Gesänge erfüllen sie die Gcmüther mit er-habenen Begriffen von Gott, reißen die Herzen hin zurVerehrung und Dankbarkeit gegen Gott und erwecken dieEnipfindungen der Tugend und Sittlichkeit. Die wieder-holte» Aufmunterungen zum religiösen Gesänge kommen inden Schriften der gottbegeisterten Dichter vor. „Singet,"rnft der Psalmist Ps. >49, „dein Herrn ein neues Lied.Sein Lob ertöne in der Versammlung der Heiligen; dennder Herr hat ein Wohlgefallen an seinem Volke." — ESist der Gesang, der einen religiösen Enthusiasmus überalle Herzen verbreitet, den Lehren der Tugend und denBetrachtungen über sinnliche Gegenstände etwas Erhabenesund Feierliches mittheilt. Wenn ein ganzes mit glühenderAndacht erfülltes Volk mit Einer Stimme fromme Lobge-sänge zum Ewigen emporsendct, seine Größe, seine Al-macht preist, für die empfangenen Wohlthaten danket, dieSchönheit des moralisch-guten Sinns und Wandels er-hebt, oder der Hoffnung des ewigen Lebens sein Lied weiht —wer könnte ungerührt bleiben? Christus, vergöttliche Stif-
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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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