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ter der reinsten, erhabensten Sittensehren, fand den Ge-sang seiner Lehre, die er predigte, und seiner Religion, dieer ohne lästiges Ceremoniell im einfachsten Schmucke derreinsten Sittlichkeit anfbautc, nicht unwürdig. Sein Ein-tritt in die Welt wird durch den Jubelgcsang der himmli-schen Geister feierlich auf der Erde verkündet. Er stimmtim Tempel und in den Synagogen in die feierlichen Psal-men und Gesänge der jüdischen Nation ein, Hort mitWohlgefallen den Huldigungs-Gesang des Hosanna beiseinem Einzuge in Jerusalem, und heiligt selbst mit seinenAposteln bei der feierlichen Handlung des Abendmahls denGesang. Matth. 26, 30. Marcus 14, 26- Marin, Eli-sabeth, Zacharias und Simon äußerten die heiligen Ge-fühle ihres Herzens zu Gott durch Gesang. Als Paulusund Silas zu Philipp! im Kerker lagen, beteten sie inder Nacht und sangen Gott Loblieder. Ihre Mitgefange-nen hörten es. Aposiclgesch. 16, 25. „Leidet jemand un-ter euch," schreibt JacobuS 5, 13, „er bete! befindet sichjemand in guten Umständen, er lobsinge." Nachdem dieApostel die ersten Christen in Gemeinden versammelt hat-ten, so machten sie den Gesang zu einem Theil ihrer got-tesdienstlichen, erbauenden Beschäftigung. Paulus redetim ersten Briefe an die Korinther von den Beschäftigun-gen, durch welche eine versammelte Gemeinde belehret underbauet werden soll, und spricht unter andern i4, 15-:„Ich will mit dem Geiste beten, will mit dem Geiste Lob-lieder singen, aber so, daß ich nur vor andern verständlichwerde." 14, 26- „Jeder bringe etwas zur Erbauung mit ieiner sein geistreiches Lied, ein andrer seine Lehre...