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Mittel sind, unter allen Classeu der Christen Religivns-kenntnisse zu verbreiten, und besonders für Schulen nichtentbehrt werden können, darf nicht erst ans einander gesetztwerden. Diese Katechismen müssen aber auch den an siegestellten Forderungen entsprechen. In der Breslauer Diö-ces ist der Saganer Katechismus vvrgeschrieben. Der ersteTheil ist für Kinder, und soll die Religionswahrheiten imAuszüge enthalten. Der zweite Theil sammt dem Auszugeist für reifere Kinder.
Dieser ganze Katechismus ist das beste Mittel, denKnaben und Erwachsenen die Religion Jesu ekelhaft undden Unterricht, der für den Verstand und das Herz ein-gerichtet sein soll, zur bloßen Gedächtnißsache zu machen.Kann denn das Kind die Religion im Zusammenhängeübersehen, wenn es die Tabellen im Kopfe hat? Wassoll das Kind mit den vielen Definitionen machen, die ausden Schulcompcndien entnommen sind? Laßt sich dennein verkehrterer Unterricht in der Religion denken, als ihnunsere Katechismen in den Lehren von der Dreieinigkeit,von der Menschwerdung, von der Erlösung, von den sie-ben Sacramenten und von der Erbsünde, die wir alle inAdam begangen und von ihm geerbt haben, und wegender wir alle sterben müssen, darbieten? Der Katechismusfangt gleich mit den schönsten Sächelchen an: Zeder
Mensch muß wissen vier Stücke, und nebenbei sind ihmnoch fünf Stücke zu wissen geboten. Dinge, die jedemChristen zu wissen nützlich sind, sind die zwei Gebote derLiebe (Gottes- und Nächstenliebe) und die zwei Geboteder Statur. Also wären die zwei Gebote der Liebe nicht