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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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delt, und ihnen kärgliche Kost znmisit, damit er auf dieunverschämteste Weise seinen Lüsten sröhnen könne, wiemuß dann das Loos solcher Geistlichen sein? Ueberhauptwird niemand Jnsiitutsvcrpflegung als ein Glück ansehen,nachdem er einmal Familienvcrpflegnng genossen hat. DerKranke hat eine Menge kleiner Bedürfnisse, der Alte hatseine Schwachen und Eigenheiten: beide fordern eine be-sondere emsige Pflege. Solchen Emeritcn -in einem Insti-tute die gewünschte Pflege zu geben, ist über alle mensch-lichen Kräfte. Männer von hohem Alter, von so verschie-denen Charakteren in eine gemeinsame Haushaltung zusam-men zu zwinge», heißt ihre letzten Tage verbittern. Da-her betrachten solche Greise und unfähig gewordene Seel-sorger den Hingang in diese sogenannten Emeritenhäuscrals ein entschiedenes Unglück, als die letzte schwere Prü-fung vor ihrem Ende. Es gibt im Ganzen nichts freuden-leereres und trostloseres, als das Schicksal eines katholischenGeistlichen im hohen Alter, wenn er krank darnieder liegt.Eine rauhe bezahlte Hand rüttelt sein Schmerzenlager, keineThräne rinnt und man hält es nicht der Mühe werth, sichnur Spuren des Leides anzudichten, indem man mit dempöbelhaften Trostgrundc: Es schreien keine Kinder nach,alle Menschlichkeit erstickt, und allen Anstand verletzt.Anverwandte feiern den Tod des geistlichen reichen Onkelswie ein Freudenfest; fremde Erben lachen. Eine Folgedes Cölibats, womit das unzüchtige Rom den die Sklave-rei dieses Joches so geduldig tragenden Klerus straft.

Fort also mit diesen erbärmlichen Verpflegungsanstal-ten! Der ergraute Seelsorger, der die schönste Zeit des