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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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stützenden Stellen mit Capitalvcrmögcn förmlich dotirt wer-den. Hierdurch wird die Mühe der Verwaltung und Ver-rechnung des Fonds erleichtert, das zu große Anwachsendeö Fonds, die Lüsternheit der Finanzleute, und die Furcht,daß er in politischen Verlegenheiten zu hart besteuert, oder-gar verschlungen und andern Gefährlichkeiten ausgesetztwerden könnte, abgewendet.

Eben so könnten die Capläne an den Orten,' wo sienoch bestehen müßten, unterstützt werden. Dies wäre eineder schönsten und gerechtesten Verwendungen, und der be-redteste Cormnentar zu der Stelle: Der Arbeiter istseines Lohnes werth. Während in der neuestenZeit der Staat Wcihbischöfc mit 3000 Thlr. und mehr,Bischöfe mit 12000 Thlr. dotirt, läßt er Capläne bei30, 40 Thlrn. jährlichen Gesindelvhnes, und Pfarrer undCurati bei 240 oder 300 Thlrn., die sich dieselben nochüberdies manchmal im Schweiße ihres Angesichts auf ih-rem Acker, wo sie sammt ihrem Gesinde arbeiten, erwer-ben müssen.

Dennoch sind diese es, von deren erhöhcter Wirksam-keit das Wohl des Vaterlandes abhäugt. So wenig pflegtman noch jetzt einzusehen, wo eigentlich das Mark derCivilisation liegt*).

2) Werde er verwendet zur Unterstützung und Ver-pflegung der im Dienste der Kirche ergrauten Seelsorger.

*) Der Breslauer Bischof steht sich über 30,000 Thlr. Um denCaplan Gehalt hcrauszubckommen, ist blos »öthig, drei Nullenwcgzustrcichc».