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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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veredelt werden, mit nngestorter Kraft ihrem -Amte vorsie-he», und mit unverdächtigem Eifer die Sittlichkeit deSVolks befördern. Daß der Cölibat ebenfalls ein Hinder-niß sei, daß Söhne reicher gebildeter Eltern nicht in denSeelforgerstand trete», so wie daß die gebildeten Katholi-ken in höheren Standen immer mehr abnchmcn, ist ebenso klar. Doch man lese darüber unten angeführte Schrif-ten, die mit Ruhe, mit Mäßigung, mit herzergreifendenGefühlen für Sirtenreinheit und Hnmanisirnng geschriebensind*). Wer soll es anfhcben? Der römische Bischof, des-sen Vorgänger es der Klerisei aufgejocht haben, könnte csthnn. Allein von Rom ist eS schwerlich zu hoffen. DerCölibat, Bibelverbot**), die lateinische Sprache beim Got-

Versuch einer Beantwortung der, Frage, ob die Aufhebung desCölibats überhaupt, und zu gegenwärtiger Zeit insbesondere zweck-mäßig sei, und ob Ständeversainmlungen befugt seien, in dieser An-gelegenheit der Kirche mitzusprcchen? Untersucht aus Veranlassungeines in der Würtenibcrgschen Ständcvcrsammlung gemachten Antragsauf Aufhebung des Gesetzes. Ulm 1824. Dringende Vorstellung ....u. s. w. siehe oben.

Frcimüthigc Darstellung der Ursachen des Mangels an katholi-schen Geistlichen, nebst den sichersten Mittel» zur Abhülfe. Ei»Gutachten der theologischen Facultät zu Landshut. Mit Anmerkun-gen hcrausgcgcbe» v,on v. Fridolin Hu b er, Pfarrer in Deißlingen.Rotwcil 1818.

Unterricht für das katholische Volk in Deutschland, über dieAufhebung der Ehelosigkeit seiner Priester. Deutschland 1803 u. s. w.

**) Die Bibel wird von Rom den Laien entzogen unter dem Vor-wände, sie verstanden sie nicht. Leider verstehen die meisten katholi-schen Geistlichen die Bibel nicht. Wiele haben außer dem Evangcli-umbuche und höchstens der Vulgata keine deutsche Bibel im Hause.Wohl hat mancher lutherische Bauer in der Bibel mehr gelesen, alsmancher katholische Geistliche.