hindurch von Metzen auf den päpstlichen Thron erhobenund wieder heruntergestürzt, wie ihre Söhne wieder zuCardinalen u. s. w. erhoben, 'ja manche die Mistlache al-ler menschlichen Sündlichkeit geworden sind, brauche ichwohl nicht erst zu beweisen. So wurde jaIoha nn XXIII.auf der Synode zu Kostnitz außer andern Verbrechen auchdeö Ehebruchs, der Sodomie und der Blutschande ange-klagt*). In der Schweiz ließ man keinen Priester zu,wenn sie nicht öffentlich ihre Hure mitbrachtcn**). Aufdem Tridentcr Concil erklärte der baiersche Abgeordnete***)öffentlich, der bürgerliche Magistrat dulde keinen, der imConcubinat lebe, beim Klerus sei dies aber so häufig, daßvon tOO Priestern kaum Z oder 4 gefunden würden, dieeine Ausnahme machten. In einer von katholischen deut-schen Geistlichen verfaßten Schrift, die dem Schreiben desKaisers und Churfürstcu von Vaiern an den Papst beige-legt wurden, wird gesagt, von Zy Priestern werde kaum ei-ner gefunden, der nicht ein bekannter Hurer sei u. s. w.Daß cs auch nach den Zeiten des Tridenter Concils imganzen nicht besser geworden, sondern obige himmelschrei-ende Cölibatssündcn vom Klerus immerfort geübt wordensind, beweisen die offenbaren Thatsachcn, welche die Schrift-steller durch die ganze Zeit aufbcwahrt haben, die einzeln
») Xd-t One. ->p„ll l.->l>I><- 1'. XVl. x. 178—192. 153 — 165.
^eiigtzns H^lvins H.) Irist. enro^. e. A5. Hleicliin
slatn i-HiS- 1522.
***) Man sehe die fürchterliche Rede Baumgartner! beiOrthuinusGratius IV II. 6W; wo auch sehr viele andere hierher gehörigeSchriften zu lesen sind. 1-.6 nrotnunkrirl. rill Inst, coiie. I'ritl.illnsi. eollöciio.