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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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turn in, Tatian, Manes, die Enkratitcn, Apostoliker,Hieraciteu, Valcsier und Katharer genährt wurde, dasAufkommen der Mönche, welche die angesehensten Män-ner der Kirche unterstützten, aber auch schon im AnfängeUnkraut im Garten Gottes aussateu, die schwärmerischenIdeen der Mönchsmoral, so wie jener oft hinterlistigenVerpflanzung in den Klerikalsiand bahnten die Ehelosigkeitan, und Politik der Hierarchen, die es wohl cinsahen,daß das Cölibat die beste Scheidewand zwischen Geistli-chen und Laien, und das beste Mittel zur Herrschaft überbeide sei, beförderten ihn. Seit dem vierten Jahrhundertfinden wir daher Verordnungen der Partikular-Coucilien*)und einzelner Bischöfe, besonders der römischen, die an-fangs ermahnend, dann befehlend, sich bestrebten, denCölibat einzuführen, und durch wiederholte Versuche bisauf Diakonen und Subdiakonen anszudchnen. Die Frci-müthigkeit des Bischofs Paphnutius auf dem Concilzu Nicaa Z25, der ein Cölibats-Gesetz verhinderte, dasheftige Dagegenstreben des gesammten Klerus, wo mannur immer den Cölibat einführen will, die Synode vonGangra 324. c. 4 ., die diejenigen verfluchte, welche derAbcudmahlsfeier verheiratheter Geistlichen der Ehe wegennicht beiwohnen wollten, die Menge der verehelichten Bi-

*) Die Verordnungen der Concilien sehe inan nach bei PlankGeschichte der christl. Gesellschafts-Verfassung, Lhl. 1. S. 346 57.Thl. 2. S. 78.-86. Lhl. 3. S. 57N606. Thl. 4. 1. S.^.''7157. Lhl. 4. 2. S. 320344. Dringende Vorstellung anMenschlichkeit und Vernunft um Aufhebung des ehelosen Standesder katholischen Geistlichen, 1782.