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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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Seite
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einmal würden ja doch nur die Bessern, die es mit IhremGewissen gut meinen und im Sündenleben nicht verderbenwollen, dies thnn, wie erst in diesem Jahre der Pfarrerder Stadt Bunzlau in Niederschlesien seine Pfründe ver-ließ und heirathete, ohne zu einer andern Confession über-zutreten, freilich ipso kscro von der gütigen Mutter, derrömischen Kirche, von den Sacramenten ausgeschlossen ist,die es, durch ihre Tyrannei verblendet, gar nicht einsehenmag, was cs für eine schreckliche Sünde sei, einen Men-schen in einem Stande, den er für seine Seele verderbendhalt, zu fesseln. Die aber nichts gelernt haben, als Messelesen und mechanischen Kirchendienst zu verrichten, werdensich hüten, von ihrer Pfründe, ihrer Mästung, wcgzugehen,und in der Welt eine Laufbahn, zu der überall mehr er-fordert wird, als sie mitbringen, anzntreten. Dann wis-sen sich die meisten insgeheim schadlos zu halten, und in-dem sie die Marime si non caste, salrem cants beob-achten, durch Verstellung und Heuchelei sich einen Scheinvon Frömmigkeit zu geben. Auch scheint diese Strafegrausam, wenn man bedenkt, daß gerade die besten, lie-benswürdigsten Menschen das Loos zu fallen haben. InSchlesien hat sich in diesem Jahre ein ganz anderer Fall

ereignet. Der Erzpriester und Pfarrer zu N.t, Z

Meilen hinter N....N, lebte eine Reihe von Jahren, zumgrößten Aergerniß seiner Gemeinde, in einem wahren Sün-denleben, in einer förmlichen wilden Ehe, zeugte Kinderu. s. w. Obgleich dies stadt- und landkundig war, wurdeer deuuoch erst, nachdem sich aufs lauteste und bitterstedie Klagen seiner Gemeinde erhoben hatten, seine Pfründe