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befördern. Dauert die Gleichgültigkeit der bischöflichen Currien fort, glaubt sich mancher Bischof damit entschuldigenzu können, daß er mit Papst Jnnocenz X.*) sagen müsse:„Das ist nicht meine Sache, ich bin alt und habe dieTheologie nicht studirt," oder findet er es für vortheil?Hafter, große Ceremonien anfzuführcn, nichts weiter zuthnn, als was ihm sein konlillcale rorrmnum vorschreibt,Reisen zu machen und in großen Gesellschaften zu leben,als für die Divces zu sorgen, so möge der Staat den Im?puls geben wegen seines eigenen höchsten Interesses. Ihmliegt die Pflicht vorzüglich ob, und von seinem Eingreifenist nur etwas Kräftiges zu erwarten» —
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LaS C ö l i b a t s - G e s e tz.
Wie soll nun aber dem moralischen Zustande so vielerticfgesimkencn Mitglieder des Klerus, wie sich der Pasto?ralbricf selbst ausdrückt, anfgcholfcn, wie sollen andere,die noch stehen, vor dem Falle bewahrt werben? Von derSpiclsncht, der Zcrstrcuungssucht, unmäßigem Trinken,der entehrendsten Abhängigkeit, in der viele zu ihren Kö?chiuucn stehen, und den natürlichen Folgen des Cölibatswill ich nicht sprechen, theils weil es entehrend ist, solcheLaster auch nur zu denken bei einem Stande, der durchTugenden aller Art ausgezeichnet sein soll, und ein ein-
*) Dennoch verfluchte er auf Betrieb der Jesuiten, den 31. Mai1653, fünf Satze des JanseniuS, die er nicht einmal lesen gewolltbatte. lle H. Hinoie Dimnnlis ji. m. e. 12. Iteiu. Ileill-
lle^LLUs Itir»!.. echtes. ron». siLrioil. VH. zi. 245.