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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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mittel die Geistlichen durch schnlmäßiges Treiben und Be-vormunden herabwürdige,i, wird wissenschaftliches Lebenund Fortschreitcn unter dem Klerus befördert werden. Da-durch wird der Geistliche vor dem Verbauern, dem Mü-ßiggänge, der Jersircuungssucht, dem profanen Ausbrucheanderer Gemeinheiten, Unlust zur edlen Unterhaltung,Stchcnbleibcn auf dem Gemeinplätze einiger Handwerksge-danken, dem mechanischen Frohndienst in der Kirche nichtnur bewahrt, sondern selbst veredelt werden. Seine Kennt-nisse wird er erweitern, er gewinnt reinere, gründlichere,fruchtbare, lichtere Darstellung, wirkt dadurch auf dieganze Wissenschaft im allgemeinen, und auf den Kreis derSeelsorger insbesondere. DaS Diöcesanblatt, welches be-reits einige Jahre ruhet, wurde schnell wieder aufleben.Ein edler Wetteifer würde sich erheben, ein wclkpriestcr-licher Gemeingeist sich bilden, und allmahlig würde sichdie alte Kirchenvcrfassung entwickeln, wo der Bischof nichtdas geringste von Wichtigkeit unternehmen durfte, ohnemit dem Klerus zu berathen, der auch das Recht hatte,aus sich den Bischof zu wählen. Nom will freilich ausleicht zu cnträthselnden Gründen die Zurückführung dieserZeit nicht, sondern wünscht den KlcruS in despotischerUnterwürfigkeit zu erhalten, damit er nicht allgiahlig zumBewußtsein seiner Rechte und Bedürfnisse komme. Daaus dem Klerus beinahe aller Reiz zur Thatigkeit ver-schwunden ist, so mögen vor allem die Bischöfe sich be-streben, desto mehr von außen den wissenschaftlichen Geistzu beleben und alle Mittel zu Hülfe zu nehmen, uniThatigkeit und Liebe zur Literatur unter dem KleruS zu