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lich dazu gedungen zu sein, der Wett zu zeigen, daß sievon der Lehre, die sie der Wett verkünden, nichts hatten.
— Doch wollte ich diese Gemälde von Geistlichen dieserArt ganz ausführen, so würde ich gar nicht genug grelleFarben auffinden. —
Dabei schreit man über Verachtung des geistlichenStandes und Unwirksamkeit der Religion, und klagt dieMenschen, den Zeitgeist an. — Auf wem liegt die Schuld?
— Den Klerus muß man Hinweisen auf den größten Theilseiner Mitglieder und diese anklagen. Wohl waren Zeiten,wo die Klerisei umgeben von einem Nimbus in den Augendes Volkes erschien. Dieser Nimbus ist aber verschwunden,und der Aberglaube des Volkes deckt nicht mehr die grau-lichen Gebrechen des Klerus, seitdem die geschmiedetenFesseln sclavischer Anhänglichkeit gebrochen sind. Aber sol-len wir deswegen jene Zeit zurückwünschen? Hieße dasnicht ^ie Zeiten der dichtesten Finsterniß und der tiefstenBarbarei, mit allen den schrecklichen Ucbcln, unter denenje die Menschheit seufzte, zurückwünschen. Die Achtungdes Klerus beruht bloß auf der Würde ihres Amtes undauf der pflichtmäßigen Führung desselben. An die Stelleder Herabwürdigung wird Hochachtung treten, wenn alleKleriker den moralisch-wissenschaftlichen Standpunkt, denman von ihnen fordert, einnehmen, in das religiöse undsittliche Leben thätig einwirken, Lehrer der Religion undTugend sind und so die ihnen geziemende Innere Würde sichaneignen. Von innen heraus muß eine Regeneration ent-stehen. Vor allem erst werde das wissenschaftliche Lebengeweckt. Hierzu stcheu folgende Mittel zu Gebote: