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dcn Verfasser hegen, die Verehrung, die wir seinem Han-deln zolle», nicht abhallen, ohne Rücksicht auf Stand undWurde, unsere Meinung öffentlich auszusprechen. Waredie Bildung junger Theologen im Lande zweckmäßig, reif-ten besonders im Pricsterscmiuar Jünglinge, welche ebendie Universität verlassen haben, erfreuungsvoll heran, fan-den wir beim Klerus jene wissenschaftliche Beschäftigung,die allein den Geistlichen aufrecht vor dem Falle erhalt,jenen Eifer im seelsorgerlichen Berufe, von dem er durch-glüht sein soll, jene Tugenden, durch die er allein seinenWorten Wirkung und Bescligung verleiht, waren so zweck-mäßige Verordnungen und Anstalten vorhanden, wodurchdie Selbstthätigkeit der einzelnen Geistlichen belebt und ge-hoben würde, hätte der sogenannte niedere Klerus, beson-ders der Stand der Capläne, keine Wünsche für Verbesse-rung ihrer Lage, für größere Anregung ihres Eifers, fürgrößere Berücksichtigung auf Würdigkeit bei der Beförde-rung zu höheren Stellen; — wäre der Volksunterricht inSchulen so beschaffen, daß das Volk immer mehr zumselbstthätigen Chrisienthume, nicht zur passiven Frömmelei,herangebildet würde, und würde endlich die öffentlicheGottcsverehrung katholischer Christen nicht mit das Chri-stcnthum schändenden Andächteleien überhäuft, sondern wür-dig, als eine wahre Verehrung Gottes im Geiste und inder Wahrheit verwaltet, zeichnete sie sich aus durch edleWürde, hohe Einfalt, Richtigkeit der Begriffe, und würdedurch sie, wie wir es in den ersten Jahrhunderten der christ-lichen Kirche finden, die Veredlung der Menschheit bewirkt.