müssen sich die gestimmten Seelsorger zur regsten Thatig:keit im Weinberge des Herrn aufgemiintcrt fühle», wennsie aus dem Munde ihres Obcrhirten Worte vernehmen,welche erwarte» lasten, daß er es sich zum alleinigen Ge-genstände seines seelsorgcrlichen Wirkens gemacht habe, einNachfolger der Apostel, ein wahrer Obcrhirt der Seelenzu sein, »nd wenn sic in einen auf das zuversichtlichsteSelbstbewußtst,» gegründeten Aufruf auf das selbstthatigeBeispiel ihres Oberhirten sehen, und hier neue Lust,neuen Trieb, neue Kraft und Ausdauer in ihrem so höchstwichtigen als beschwerlichen Berufe holen. Was kannendlich ermunternder sein, als die väterliche Hinweisungaus die zukünftige Belohnung, auf das Kleinod, welchesdem Verkündiger ewiger Wahrheiten, dem Lehrer und Trö-ster der des Unterrichtes und deS Trostes so sehr bedürfen-den Menschheit, auf die Krone, die dem Streiter Gottes,dem Streiter für Recht nnd Wahrheit jenseits vom Herrn,dem gereckten Richter hinterlegt ist? Auf dieses Kleinodwiest» ja schon hin die heiligen Männer des alten Bun-
wäbrt werden keimte. Dies zeigt die Schrift, die älteste Tradition,und war die Meinung der besten Kanonisten, und liegt im Begriffedes Sacraments der Priesterwcihung. Ilieio,>>n»,s ->p. 6r-,,iim. c.24. 111s,. 93. e, 3. 5. Dist. 95. kioucil. Viuleut. 8ess. XXIII. u.4. orct. s»e. mit 8ess. XIV. cle xoenit. o. t. Das Trident. Con-cil bat zwar 8ess. XXIII. c. 7. >Ie oicl. entschieden, die
Bischöfe seien s>,^e>io,es den Priestern, aber nicht hinzugesetzt, obnach göttlichem oder menschlichem Rechte und hicmit den Verthcidigcr»der letzter,, Meinung, ohne daß diese fürchten müßten, in den Ge-ruch der Ketzerei zu kommen, Spielraum gelassen. 6i>5s->iiäer cnn-kulta>. -ul Vexliiiancl I. et lllaxiiuil. II. In>s>r>. ait. XIV. 6il>e,teo,^>. ju>. erui. V. II. p. 32. 8»,,,«, I»«cl->m. jui. eccles. V, I. p.61, 72 scz-