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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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siegen und trotz aller Hindernisse durch das dichte Gewirreder Finstcrniß, Dummheit und Bosheit, gleich der Sonneaus düsterm Gcwvlke in vollem Glanze Hervorbrechen. Obfrüher oder spater, das weiß der Ewige! Sollte ich soglücklich sein, durch diese meine Schrift cs dahin zu brin-gen, daß dieses, was ich zum allgemeinen Besten der Re-ligion und meines Vaterlandes niedergeschrieben habe, vonmanchem Edlen Deutschlands und meines Vaterlandes, vonmanchem Freunde der Religion, der Tugend und des Heilsdes Volkes, vorzüglich von manchem weisen Gewaltha-ber im Staate in reife und ernsthafte Beachtung gezogenwürde, so wäre ich für meine Mühe hinlänglich belohnt.Dein Name, o Gott! werde geheiliget, und dein Reichkomme zu uns! !

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Inhalt und Venrtheilung der Hirtenbriefe.

Gleich am Anfänge des deutschen Hirtenbriefes mußeinen jeden schlesischen Geistlichen die so feurig sich aus-sprechende Fülle von Liebe, mit welcher der Hochw. Bi-schof den gesammten Klerus von jeher umfaßt habe, aufsfreudigste überraschen. Welch ein schneidender Unterschiedzwischen einem solchen Bekenutniß und dem Benehmen man-cher Bischöfe, welche die Priester gar nicht als ihre Amtö-brüder in Christo anzuerkcnuen scheinen*)! Noch mehr

*) Bekanntlich sind die Priester so gut wie die Bischöfe Nachfol-ger der Apostel, nur daß diesen einige Functionen Vorbehalten sind,deren Ausübung jenen, der allgemeinen Ordnung wegen, nicht qe-

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