Eifer, für Religion und Völkerwohl zu nützen, undmeine Glaubensgenosse» mit Gewalt dem liefen Schlum-mer zu entreißen, in den sie aufs neue eingewicgt werden.Werden mir Fehltritte, oder gar Jrrthümer gezeigt wer-den, so werde ich für ruhige Zurechtweisung gewiß vonHerzen danken und mich willig belehren lassen. Ich wün-sche recht sehr, daß alle, die mich des Unrechts beschul-digen, öffentlich auftretcu, denn die Wahrheit kann imKampfe nur gewinnen. '— Auch nicht Ehre, nicht Würde,nicht Vorthcil und Glück sind cs, die ich mir durch dieseSchrift zu erhaschen schmeichle, sondern ich sehe vielmehrBeschimpfung, Druck, Verfolgung von vielen entgegen.Schon dünkt mich, sehe ich im Geiste Bigotte, Tartüffe,Pharisäer, die Christus bei Matth. 23> so treffend schil-dert, Volksbetrüger aus eigensinniger Vorliebe für daseinträgliche Herkommen, ans Dummheit oder Bosheit,weil ihnen die Larve vom Gesichte gerissen wird, mit bos-hafter Verketzernngssncht und menschenfeindlichem Fanatis-mus sich wider mich verschwören, meinem gut gemeintenUnternehmen Hohn reden, über mein Buch wie wüthcndeHunde herfallen und das Verdammnngsnrtheil sprechenund mir selbst Unbilde, Chikane und den Untergang berei-ten. Doch dies alles kann mich nicht abhaltcn. Der Ei-fer für Wahrheit und für das allgemeine Beste überwiegtdie Furcht der Verfolgung und Verketzerung. Ich willgern um der Wahrheit und der allgemeinen Wohlfahrt willenvieles leiden: mich tröstet und beruhigt das Bewußtsein,mit dem ich vor dem stehen kann, der allein unpartheiischüber uns alle richtet. — Die Wahrheit wird doch endlich
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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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