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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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den feststehende» Fundamental-Grundsätzen mit wechselsei-tigen Vortheilcn ausgeübt werden können, ohne Einmischungeines fremden Priesters zu ordnen, schlossen die Fürsten mitRom Concordate, und legten abermals der deutschen Kircheein Joch auf, das unfern Vätern schon allzu lastend erschie-nen war. So wurde aufs neue die Hoffnung biederer Deut-schen, aller Vcrtheidiger bischöflicher Rechte und der ein-zelnen Kirchenfreiheitcn getäuscht; so gingen aufs neue alleWünsche für die Ruhe und den Frieden der Kirche und desStaats, alleHoffnungen auf eine bessere Zukunft zu Grabe.Alle die außerordentlichen Begebenheiten, welche die jüngstvergangenen dreißig Jahre in rascher Folge vor unse-ren Augen vorübergeführt alle Bemühungen hochherzigerMänner, welche die besten Vorschläge zur neuen Gestaltungder Dinge gemacht hatten, so viele bereits durch kräftigesZusammenwirken errungene Rechte waren fruchtlos. Manüberließ sich aufs neue dem römischen Gängclbande, ohnedie Geschichte zu betrachten, die aufjeder Seite ihrer Jahr-bücher die schrecklichsten Folgen des Stolzes, der Habgier,des Vcrfolgungsgeistes, der Rach- und Räukesucht, derFrechheit und Unverschämtheit der römischen Bischöfe aus-gezeichnet hat, dieser Priester, die sich anfangs so demü-thig geberdcten und ihre Ehre bloß darin suchten, Predi-ger des menschenfreundlichen Evangeliums und Diener derGläubigen zu sein, nachher aber den Fürsten, von denensie mit Reichthum, Macht und Ansehen waren ausgerüstetworden, die Stirn boten, ohne auf die lautesten Forderun-gen der Religion und ihrer Diener Rücksicht zu nehmen.Eine solche Wendung der Dinge hatte der Patriot nicht