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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
Entstehung
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und 40 andere Priester über die wichtigsten Gegenständenicht nur dcliberirten, sondern auch entscheidende Stimmengaben, und die vier ersten Bischöfe Deutschlands, die Erz-bischöfe von Mainz, Trier, Köln und Salzburg, in derSynode zu Ems machten neue Versuche, die deutschenKirchenfreiheiten wieder zu erringen, sich den Fesseln, dieihnen die römische Hofpolitik geschmiedet hatte, zu entzie-hen und die freie Ausübung ihrer Gewalt, die sic vonJesus Christus erhalten hatten, die aber ihnen durch mensch-liche Machtsprüche genommen worden war, wieder zu er-langen. Aber auch diese Hoffnung, vom römischen Jochebefreit zu werden, verschwand. Man heftete nach wiedererrungener Freiheit Europa's abermals die Blicke auf dieerhabenen Monarchen des Continents und hoffte von ih-rer erleuchteten Weisheit und kräftiger Ausdauer, daß sieden römischen Anmaßungen feste Stirn bieten, und einedeutsch-katholische Kirche unter einem gemeinschaftlichenPrimas, als ein festes schönes Kirchengebäude nach demMuster der schönsten Zeit des christlicher Alterthums, er-schaffen würden. — Doch Rom wußte die Zeitverhältniffezu benutzen, wandte den schlauen Grundsatz an: „äiviclser imperg," vermied das gemeinschaftliche Berathen deut-scher Fürsten, unterhandelte mit jedem einzeln — und, alswenn nur die Völker da wären, damit Papst und Fürstensich theilten in die Regierung der Kirchen und als ob nichtvielmehr die innere Leitung der einzelnen Kirchen jedemBischof in seinem Sprengel gebührte, und dem Staatedas Recht zukäme, die äußern Rechtsverhältnisse der Kir-chen und die Form, in welcher die Kirchenbefugnisse nach