Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
525
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Die Ueberbleibsel einer Befestigungs - Weise , die wohlals die älteste gelten dürfte, welche in Schottland Brauchgewesen, und von denen viele unter Alluvial - Ablagerungenbegraben sind, bestehen, wie wir solches bereits angedeutet,im Allgemeinen darin, dass, nach den verschiedenen beabsich-tigten Zwecken, ein kleinerer oder grösserer Raum, mitstarkem Wall, aus Steinen aufgeführt, umgeben wurde. Unddurch künstliche Glüht sieht man die Tlieile der Trocken-Mauer einander verbunden. Häufig werden die Forts aufHöhen mit steilem Gehänge, getroffen, und zu mehrerenführen Wege, von unten hinauf in Fels gehauen. Bei be-sonders leicht zugangbaren Orten haben die Mauern meistdie grösste Stärke, sie nehmen nach unten beträchtlich anDicke zu u. s. w. Spuren erlittener gewaltsamer Zerstörungsind hin und wieder unverkennbar.

Der Boden, welcher solche Festen trägt, ist bald Kalk(Dun Mac Sniochairi) , bald besteht er aus T r ü m m e r-Gesteinen, deren Unterlage primitive Gebirgsarten ausma-chen (Craig-Phadricli im Norden von Inverness ), in andernFällen l-uhen die Mauern auf Gneiss (Burnt Island in denKyles of Bute) u. s. w.

Das Material, aus welchem die Mauern aufgeführt wor-den, zeigt sich keineswegs überall gleich; Bruchstücke vonGneiss, Granit, Quarz, von Glimmer- und Thon-schiefer und von altem rotliem Sandstein findetman am häufigsten. Zuweilen wird bloss Gneiss getroffen(Burnt Island 1). Minder oft kommen Brocken von Trapp-Kon gloin er at e n vor (Dun Mac Sniodiain) und noch weitseltner Kalks t ein-Stücke; leztere vermisst man in derRegel selbst da, wo die Mauern auf Kalk - Boden ruhen, sodass zu glauben ist, die Erbauer hätten, durch gute Gründebestimmt, dieses Material zu ihren Werken nicht verwen-det. Beim Abweichenden des Mauer - Materials erklärtsich der Umstand von selbst, dass nicht zwei Forts, wasdie Verglasungs- und Verschlackungs-Grade betrifft, vollkom-men gleich sind.