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den-Platten dev Holiofen-Gestelle bildend, oder überhauptzur innern Bekleidung von Hohofen verwendet, erleiden,nachdem sie längere Zeit dem Einwirken stärkerer Ilizzeausgesezt waren, wesentliche Aemlerungen, ohne dass siejedoch eigentlich geschmolzen würden. Sie sondern siehmehr und weniger regelvoll Säulen-formig ab, oder richtigerdie ausgebrochene Gestellmasse zerfällt, wenn man dieselbemit einiger Vorsicht zerschlägt, in wohlbegrenzte Stückevon prismatischer Gestalt. Auch der zu andern Bauten beiSchmelzofen oder Frischfeuern verwendete Sandstein ver-hält sich auf ähnliche Weise. — In mehreren Gegenden vonDerbyshire und Yorkshire kennt man die Eigenschaft weicherzerreiblicher Sandsteine im Feuer zu erhärten sehr gut; siewerden einer künstlichen Ilizze ausgesezt und dienen nunzum Strassenbau; auch bei solchem Verfahren sondert sichder Sandstein Säulen-fönnig ab *. Gestampfter Sand nimmtin der Ilizze ebenfalls prismatische Bildung an, wie dicssu. a. bei den aus mit Lehmwasser befeuchtetem Sand ge*schlagenen und in Hohofen frittenden Rosten der Fall ist.(Stengel.) Gemenge aus Sand und Thon bereitet, wie mansie auf der Alfer Hütte unfern Bertrich zu Bodensteinen ver-wendet, sondern sich auch in Prismen ab, jedoch, nachvorliegenden Stücken zu urtheilen, nur unvollkommen; dieMasse ist in allen Richtungen zerklüftet und von Schlak-ken-Substanz durchzogen.
Die Erscheinung tritt nur dann ein, wenn die Glühtmächtig genug gewesen, um durch Erweichen das Gefügein gewissem Grade aufzuheben. Sie wird bis zu einer be-
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stimmten Grenze wahrgenommen; so weit als das Gesteinsich weniger oder mehr gefrittet zeigt. (Im Hohofen aufdem Old Park Eisenwerk unweit Shiffnall reicht die Ab-theilung in Säulen stellenweise durch die ganze Mächtigkeitdes Sandsteins, während die trennenden Spalten hin undwieder auch sich abwärts allmählich verlieren.) Am deutlich-
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