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stcn ist das Phänomen , wo die grösste Ilizze - Einwirkungerfolgte; in entgegengesezter Richtung nimmt dasselbe nachund nach ab. An Stellen, wo die Gestein-Masse mürbe ge-blieben, hat keine säulige Zerklüftung statt. Mitunter siehtman indessen in unabgesonderter Masse einzelne Lagen vonprismatischer Struktur. Die Erscheinung dürfte den Sand-steinen besonders eigen seyn, welche, was so häufig derFall, ein den Schmelz - Prozess besonders begünstigendesBindemittel haben. Dass die Masse bei Wieder - Annahmegewöhnlicher Temperatur nur wenig Zusammenziehung er-litten, beweist das dichte Aneinander-Schliessen der Säulen-förmigen Stücke, die man bloss ausnahmsweise durch offeneRisse getrennt sieht. Geräth die Masse in wahres, wennauch nur zähes Fliessen, wie solches u. a. an Stellen derFall wo dieselbe um der Befestigung Müllen mit Lehm ver-bunden gewesen, so werden in der Regel keine Absonde-rungen getroffen; die einzelnen Theile hängen einander zufest an, die Verminderung des Raum-Gehaltes tlnit sich imfliissi«' Gewesenen seinem Gesammt-Umfange nach dar.
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Die säuligen Absonderungen der Gestellsteine lassenmanche denkwürdige Eigentümlichkeiten erkennen und dieeinzelnen Erscheinungen wiederholen sich, bei Uebereinstim-mung von Umständen und bedingenden Ursachen, so dasseine gewisse Gesezinässigkeit daraus hervorgeht. —■ Wirbenuzzen die Erfahrungen von Hausmann *, Stengel **,Hollunder ***, Noeggerath f und J. Maccullcch ff, indemwir manche eigene Bemerkungen damit verbinden.
Auf die A u s b i 1 d u n g s - G r a d e einzelner Säulen wirkenErhizzungs-Weise und Art des Zusammenziehens wesentlichein. Je gleichmässiger die erstere, je allmählicher und unge-störter der Uebergang zum festen Zustande, um desto regelvol-
9 Gott. geh Anz. 1816, S. 489 ff.
** Noeggerath’s Geb. in Rheiiil. Westpli. II, 202 ff.
'** Kästners Archiv für Naturl. IV. B. S. 125 ff.
+ A. a. 0. V. B. S. 147 ff.
•ft Quart Journ. new ser. Oct. to Dechr. 1829. pag. 247 etc■