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2 (1832)
Entstehung
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Glimmer.

Diesel 1 so häufige und wesentliche Gemengtheil vielerabnormen Gesteine, namentlich der sogenannten Urgebirgs-Massen, tritt nur sehr sparsam auf in alten und neuen vul-kanischen Produkten. Eigentliche Basalte führen den Glim-

O

mer am seltensten *; hin und wieder trifft man ihn in Do-leriten und in Laven noch thätiger Feuerberge.

Bei altern Hütten-Prozessen in Schweden sie warenbeim Rohstem - Schmelzen vor mehr als hundert Jahren imBrauch wurde das Mineral künstlich «rebildet. So findetman dasselbe u. a. in den Schlacken - Halden beim SchlosseGarpenbcrg. Die Blättchen, 2bis3 ; " gross und in den Drusen-räumen der Schlacken als sechsseitige Prismen ausgeschieden,haben alle physikalischen Merkmale des Glimmers, und inseiner chemischen Zusanunensezzung gleicht dieser künstlicherzeugte Glimmer, wie Mitscherlich dargetlian, am mei-sten dem schwarzen Siberischen **.

vom Vesuv abstammencl, das voller Blascnräume ist, deren Wändemit den glänzendsten Nadel - förmigen Krystallen von schwarzerHornblende besezt sind, während die in der Lava eingewachsenenKrystalle, ganz wie bei den von uns angeführten Exemplaren, nurdunkelgrüne Augite und Leuzite sind.Hornblende und Augitekommen selten so zusammen vor, dass man sagen könnte, sie wärenunter gleichen Umständen gebildet. Augite scheinen immer früherentstanden zn seyn, als Hornblenden u. s. w.

S 'I. Abtheil. S. 196.

Jern-Kont. Ami.

1826. X. Ji. pag. 156.

Die Glimmer-ähnli-

che Schlacke

von Grtrpenberg im

Vergleich zum Glimmer

selbst zeigt folgende Zusainmensczzung:

Garpenberper S c h I a cke , GlimmeT aus Siberieti ,

nach Mitscherlich nach IClaproth

Kieselerde

. . . . 47,31

. . . 42,5

Thonerde .

. . . . 5,74

. . . 11,5

Eisenoxyd

. . . . 25,91

. . . 22,0

Manganoxyd

. . . 0,48

. . . 2.0

Talkcrde .

. . . . 10,17

. . . 9,0

Kalkerde .

. . . . 6,23

- ... -

Kali. . .

. . . 10,0

10.0