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werden solche krystallisirte Hohofen-Schlaeken glasig; durcherneutes Schmelzen und allmähliches Erkalten aber erlangensie ihre regelrechte Gestaltung wieder.
Die Schlacken von Sahla sind den Basalten täuschendähnlich und die Wandungen ihrer Drusenräume zeigen sichmit Augit-Krystallen besezt.
Berthier und Mitscherlich, die so genauen und gewis-senhaften Experimentatoren, haben, indem sie Kieselsäure,Kalk- und Talkerde — im Verhältnisse, wie solches dieFormel Ca :! Si 2 -}- Mg 3 Si 2 angibt —- wohl gemengt ineinem Kohlentiegel im Porzellanofen-Feuer zu Serres beiParis schmelzen liessen, eine Masse erhalten, welche durchlind durch nach den Spaltungs- Flächen des Augits theilbarwar, und in einer Höhlung, die sieh gebildet hatte, mit denzierlichsten Augit-Krystallen in der bekannten Form besezterschien *.
Wir erinnern, um die Nachrichten über das Entstehenvon Auiriten auf natürlichem oder künstlichem Wese nichtunvollständig zu lassen, an die bekannten Versuche vonJ. Hall **, w r o beim Schmelzen Schottländischer Basalteein Gestein von krystallinischer Grundmasse sich ei'gab, dasschwarze Krystalle einschloss, ohne Zweifel Augite (Hallsah dieselben für Iloniblende an).
Olivin.
Schlacken, die bei metallurgischen Prozessen erhaltenwerden, und welche der Chemiker als Sub-Silikate von Ei-sen-Oxydul, als Silikate von derselben Basis, von Talk- undKalkerde erkennt, lassen Krystalle wahrnehmen, die nichtbloss im Allgemeinen der Formen-Beziehungen, sondern auchwas Winkel-Verhältnisse primitiver und abgeleiteter Gestal-
~ Edinb. Journ. of Sc. V. /, p. 375 und Ami. de Chim. et de Phys.T. XXIV, p. 376.
I. Abtheilung S. 29 ff.