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Diesen Erscheinungen, und den muthmasslichen Schluss-folgen zu welchen sie Anlass gegeben, reihen sich die Be-obachtungen von Breislak und Thompson an, nach denenim Innern der Gebiinde von Torre del Greco , und an denMauern eines Glocken - Thnrmes , der bei der VesuvischenEruption von 1794 durch Lava ganz umhüllt worden, Augit-Krystalle sich ansezten.
Was nun die künstliche Bildung von Augiten betrifft, sohat Mitscherlich gezeigt, wie beim Gewinnen des Kupfersin Fahlun aus Erzen, die Eisenkies, Kupferkies und Quarzenthalten, — oder denen man, wenn sie nur aus Eisen- undKupferkies bestehen, Quarz oder ein anderes Kieselerde-haltiges Mineral zusezt ■— eine Schlacke erzeugt wird, dieein Bisiiikat von Eisen-Oxydul und Kalkerde, oder von Talk-und Kalkerde ist *. Sie erlangt beim Erkalten krystallini-sclies Gefüge mit Blätter-Durchgängen einer rhombischenSäule von ungefähr SS 0 entsprechend. Künstlich erzeugteAugit-Krystalle haben, bei vollkommener Ausbildung, genaudieselbe Form, wie solche dem Mineral zusteht, wenn esin Basalten, oder in Laven neuerer Feuerberge vorkommt **.Manche Krystalle der Art, wie u. a. jene von Schisshyttan inDalame ***, erscheinen Schilf-förmig zusammengedrückt undmit konvexen Flächen. Geschmolzen und schnell abgekiihlt,
*Nach Schiölberg’s Zerlegung ( Jern-Kont. Ami. 1826. X. 11. p. 147)hatte eine solche Hohofen - Schlacke , derb und in zarten, rüthlich-weissen, lebhaft glänzenden Krystallen sich darstellend, folgendeZusammensezzung:
Kieselerde. 55,808
Kalkerde .. 24,062 (
Talkerde.13,014
Thonerde . 2,689
Eisen-Oxydul ....... 3,272
Mangan-Oxydul.0,399
** I. Abtheil. S. 198 ff.
*** Durch die Güte des Hrn. Sefstrom erhalten.
99,244