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in Absicht auf Farbe nml Gefüge, Breislak hat *, beiGelegenheit als er einige Beobachtungen Tiiomson’s überUmwan dein ngen des Kalkes im Feuer niittlieilt, Schlüssedaraus abgeleitet, welche dem Scharfsinn des verstorbenenachtbaren Freundes hohe Ehre bringen **. — Zu den denk-würdigsten Phänomenen , durch Laven - Glüht hervorgerufen,gehören ohne Zweifel ihre Wirkungen auf B as al t-G e h ild e,die basaltischen Bomben mit verglaster oderverschlackter Oberfläche. An verschiedenen StellenSiciliens , wo alte Laven Vorkommen, werden die Thatsachengefunden, besonders aber um die erloschenen Feuerberge imNoto-Thale , in der Gegend von Militeilt), bei Aci-Castello oderCastel-Forte u. s. vv. ; A. di Giacomo *** und C. Gemmel-
* Topoijr. fis. della Campania ; p. 356 etc.
** Durch Hr. H. v. Meyer, einen ehemaligen werthen Zuhörer, wurdemir folgende anziehende Mittheilung. „Unter den Ilandstücken, wor-aus die gcognostische Suite des Aetna besteht, welche Hr. E. Rür-pell von seiner Reise in Sicilien mitbrachte und dem Museum derSenkenbergischen naturforschenden Gesellschaft verehrte, findet sicheine vollständige Säule eines seltsamen Gesteines von Trizza. Siemisst 0,187 Bieter in ihrer grössten Länge und am breitesten Ende0,071 B'I., während dieselbe am andern Ende nur 0.017 BL starkist. Ihrer Länge nach erscheint sie scharfkantig gefurcht. Blanüberzeugt sich beim ersten Anblicke, dass die Säule dem Feuer aus-gesezt gewesen und dass der Aggregations-Zustand der Blasse eineAenderung erfahren hat. Sie besteht aus kleinen Körnern und auskrystallinischen Mineral-Theilchen. Am schmälern Ende ist dieselbeleicht zerreiblich und hraunlichroth gefärbt durch eine beigemengteEisen-haltige Substanz : gegen das breitere Ende nimmt die Blassemehr und mehr an Festigkeit zu, erscheint gefrittet, porös, und miteinem 0.001 BL starken Ueberzuge von grünem Glase bedeckt. Hierwar offenbar die Blasse der Hizze am nächsten. Blit dem Fester-werden tritt zugleich die Säulen-förmige Bildung deutlich hervor.— Rüppell fand die Säulen in den Blasenräumen einer Lava. Siesizzen zu mehreren mit dem starkem und geschmolzenen Ende anden Wänden jener Weitungen und sind gewöhnlich alle nach demBlittelpunkte gerichtet. — Ich halte die Masse der Säulen für einenvulkanischen Sand, der von der Lava während ihres Ausflusses auf-genommen und durch Einwirken der Hizze so verändert wordenu. s. w.“
Alli dell’ Accad. Gioenia. T. I, p. 81 etc.
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