Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
466
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klingen j wie diese, -werden da vermisst, wo die Triimmer-Gebilde über vorhandene Trachyte sich ablagerten *. U. s. w.

U. s. w.

Neuere Laven.

Wie djis Studium des Innern neuerer Lavenströmeschwierig, oft unmöglich wird, wenn nicht Menschen-IIände,Wasser-Strömungen, oder gewalttliätige Ereignisse, nament-lich Erd-Erschiitterungen, Theile derselben entblössten, so istdiess auch der Fall beim Erforschen der Verhältnisse sol-cher Ablagerungen zu andern Felsschichten und Massen,zwischen denen dieselben aufstiegen, oder über welche siesich ausbreiteten. Manche Gänge, von Aetna -Laven erfüllt,lassen an den Berührungs-Stellen von ihnen durchschnittenerTuffe und anderer vulkanischer Gebilde kaum eine merk-bare Aenderung wahrnehmen; auf Lipari aber hat die Nei-gung der, wegen ihrer Einschlüsse von Obsidian- undBimsstein-Trümmern bekannten, vulkanischen Tuffe durchdie in Spalten aufgestiegenen Feuer-Erzeugnisse beträcht-liche Störungen erlitten. Bei dem Vesuvischen Ausbruchevon 1S22, einem der heftigsten in neuerer Zeit und durchmanche interessante Erscheinungen besonders bedeutend,wurden zahlreiche Trümmer alter Laven emporgeschleudert.Diese Trümmer sollen meist aus Augit - reichem Basalt be-standen und die augenfälligsten Beweise erlittener grosserIlizze-Grade an sich getragen haben ; einzelne Theile warengeschmolzen, sie zeigten ein Obsidian - ähnliches Aussehenu. s. w. Schon Thomson sah den ,, weissen Marmorvom Vesuv für Apenninen-Kalk an, welcher durch vulkani-sches Feuer umgewandelt worden. Er wurde zu dieser Fol-gerung durch das Verhalten des Kalksteines von Castella-mare in Kalköfen geleitet, durch die Aenderungen der Feisart

* Transact. of the geol. Soc. <>f London sec. ser. Vol. II. P. 2 ;pay. 195 etc.