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2 (1832)
Entstehung
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Plionolith.

Braunkohlen, von Phonolithen bedeckt, lassen mit-unter die nämlichen Erscheinungen wahrnehmen, wie solchesder Fall ist, wenn sie von Basalt - Gebilden überlagert er-scheinen. Im N.O. des Böhmischen Dorfes Proboscht ver-bindet sich der Iloloililun (IIolylilun ), ein phonolithiseherFels, dem Rzetauner Berge. Unter der vulkanischen Massetreten Braunkohlen im Wechsel mit bituminösem Thon auf.In unmittelbarer Berührung des Phonoliths, hat das ganzeentblösste Lager ein aufgeborstenes Ansehen, die Braunkoh-len zeigen sich eisengrau und auf Ablosungs- und Kluft-Flä-chen stahlfarbig bunt angelaufen ; sie erlangen kleininusche-lichten Bruch und einen Metall-ähnlichen Glanz. Der Thontrennt sich in dünne Blätter, auf denen Abdrücke, zu-nächst jenen der Weide (Salix') vergleichbar, befindlichu. s. w. *.

dass diess nicht möglich sey. Die Alpen gehen überall Beweisegenug, wie Alles im Dolomit-Gebirge aufgebläht, erhoben und zerstörtist. Daher können auch solche Schichten , welche noch regelmässigin ihrer Lagerung zu seyn scheinen, doch leicht einen viel grosserenRaum einnehmen, als vor ihrer Umänderung, und nur deswegen inder vorigen Regelmässigkeit beharren, weil diese Umänderung durchdie ganze Schicht mit grosser Gleichförmigkeit vor sich gegangenseyn kann. Die Art, wie man sich Dolomit-Bildung vorstellt, istgar keine bloss isolirt stehende Spekulation, welche man aus Be-trachtung der Gebirgslehre nach Gefallen entfernen kann, ohne dasshierdurch die Ansicht der Gebirgsfolge, daher das, was man denpraktischen Nuzzen der Geognosie zu nennen pflegt, gestört werdensollte. Ich halte sie im Gcgentheil noch immer für einen Führerdurch sehr verwickelte Erscheinungen, und glaube dass die wahreund reine Gebirgsfolge gar nicht entwickelt werden kann, wenn mannicht über die Art der Entstehung des Dolomits sich völlig klare Be-griffe gebildet hat. Ich würde sogar nicht abgeneigt seyn, eben denDolomit als ein merkwürdiges Beispiel anzuführen , wie nothwendiges sey, den Ursachen der Erscheinungen nachzuforschen , um nurdie wirklich vorhandenen Thatsachen beobachten zu können. Siegeben , ohne solchen theoretischen Faden , unserer Aufmerksamkeitunbeachtet, vorüber.

* Rkuss, Karstens Archiv für Bergb. XVIII. B., S. 203 und 204.