452
zelncr Schiefei'-Schiehten ragen aufwärts in (len Granit, undKeil-förmige granitische Absenker dringen nach der Teufeku in die Schiefer ein. An den Beriihrungs - Stellen sindbeide Gesteine theils scharf gesondert, theils durch Uebei’-gänge verbunden; der Schiefer nimmt viel Feldsjxath auf,wird flaserig, Gneiss-ähnlich, und zulezt, wie es scheint, all-mählich gTanitisch. (K. Naumann.) — In der Nähe derKapstadt ist die Verbindung des Thonschiefers mit demGranite besonders merkwürdig. Da, wo beide Felsarten■einander begrenzen, dringt der Granit an vielen Stellen inden Schiefer ein; seine Gänge ei’reichen mitunter 1 FussMächtigkeit und in ihnen stellt sich das granitische Gemengeum Vieles schöner dar, als in der grossen Granit-Masse. Indei' Nähe des Granites ei’schcint der Schiefer ungewöhnlichhart, sehr Glimmer - reich und mitunter von krystallinischemGefüge. Schiefei’-Fraginente sieht man von Granit umschlos-sen u. s. w. (J. D AVY.)
Granit - Gänge in Grauwacke aufsezzend wurden inDevonshire , in Cornwall u. i. a. G. nachgewiesen. Zu denwichtigen Wahrnehmungen neuester Zeit gehören ferner dieim Granite des Radauthaies am Harze aufgefnndenen , Ver-steinerungen führenden Grauwacke - Trümmer. Diese Ein-schlüsse sind sehr zei-borsten, mürber als gewöhnlich, uxidauf den Wandungen der Risse besonders eisenschüssig *.
ln Sutherland ist die Verbindung des alten rothenSandsteines mit den unterliegenden granitischen Massenauf weite Strecken sichtbar. An den Stellen unmittelbarerBerührung erlangt der Granit eine Art geschichteten Aus-sehens, er wird dem Sandstein ähnlicher, u. s. w. (Mac-culloch.)
An mehreren Kontakt-Punkten von Granit und G r ü n-Sandstein in der Sächsischen Schweiz (u. a. zwischenLohmen und Dobra, am Hutenberge bei Rathewalde u. s. w.)
* v. Seckendorff im Jalm]). für Min. TI. B. S. 291 ff.