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2 (1832)
Entstehung
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zeigt die leztero, vorher körnige und weiche Felsart einedichte, harte, Hornstein - ähnliche Beschaffenheit. (K. Nau-mann.) *.

Die Umwandehmg dichter Kalke zu körnigen durchGranite und granitische Gneisse: der Kiesel-Gehalt, wel-chen jene Gesteine in der Nähe platonischer Massen auf-nehmen 5 das Entstehen vielartiger krystallinischcr und kry-stallisirter Mineralien an der Grenze der Kalke und derGranite oder Gneisse ; diese Phänomene, welche an mehre-ren Stellen der Schweizerischen mul der Tyrolcr Alpen, fernerin den Pyrenäen , in Norwegen u. s. w., durch L. v. Buch,Boue, K. Naumann, Studer u. A. nachgewiesen worden,sind zu bekannt und gewürdigt, als dass eine wiederholteAufzählung der Thatsachen hier am Orte wäre **. Beson-ders wichtig sind die zuerst von IIugi aufgefundenen, abererst neuerdings durch Studer mit genügender Gründlichkeitaufgeklärten Erscheinungen im Roihthale an der Jungfrauund im Urbachthaie. Granitische Gneisse ruhen auf Kalkund an der gemeinsamen Grenze greifen beide Bildungen ineinander. Im Urbachthaie namentlich dringen vier bis fünfgewaltige Gneiss-Keile in den Kalk ein, wie solches in einemProfil von ungefähr 5000 Fuss Höhe zu sehen ist, und der

;; 'Ilr. v. Ezquerra erl Bayo beschäftigt sich in diesem Augenblickemit einer interessanten Arbeit über die Kreide- und Grünsand-Ab-lagerungen Sachsens in ihren Verhältnissen zu granitischcn undbasaltischen Gebilden.

** Wir haben ohnehin beim Granite schon länger verweilt, wie solchesunsere Absicht war; er wurde als Gegensaz zum Basalte, vor-zugsweise gewählt und mit einiger Ausführlichkeit behandelt , weilderselbe an Wichtigkeit und Ausdehnung die meisten abnormenFclsmassen bei weitem übertrifft; sehr beträchtliche Verrückungensekundärer Ablagerungen wurden zumal durch Granite bewirkt; inihrer Nähe findet man nicht selten die grössten Störungen u. s. w. Manche hierher gehörende nicht unbedeutende Thatsachen, welchevon uns während dem Laufe des leztern Jahres in der Gegend umHeidelberg und an der Jlerystrasse aufgefunden worden, sollen aneinem andern Orte zur Sprache kommen.