— 451
Orte, welchen die Eingebornen mit dem Ausdrucke „ theWindy Shoulier “ bezeichnen. Ein Granit - Gang zieht sich,auf ungefähr 22 Fuss Weite, zwischen zwei Schichtenhin; sodann bricht derselbe quer durch sie hindurch, umbald darauf wieder seiner ersten Richtung zu folgen, dieer nun für eine beträchtliche Strecke beibehält. Mehreredünne Adern sieht man, vom Gange auslaufend, nach dergranitischen Hauptmasse hinziehen; alle sind hinsichtlichihres Bestandes identisch. Ein regellos dreieckiges Schiefer-Bruchstück von 5 bis 7 Fuss Durchmesser, erscheint einge-schlossen zwischen Granit-Adern. Auch nach dem Ausge-henden finden sich mehrere ähnliche Beispiele solcher Ein-schlüsse. (Taf. XVII, Fig. 3.) In der unmittelbaren Nähedes Granites und selbst hin und wieder 1 bis 2 Fuss weithat der Transitions-Schiefer aulfallende Aenderungen erlittenund ist oft ganz Glimmerschiefer-artig geworden. — Aehn-liche Erscheinungen haben die Mourne - Berge in der Graf-schaft l)otvn aufzuweisen. — Von besonderem Interesse istdas Verhalten des Granites zum Killas (Thonschiefer, Horn-blende-Schiefer, Grünstein) in Cornwall. Grössere und klei-nere granitische Massen ragen aus dem Killas - Gebirge her-vor : aber stets wird der Killas vom Granit unterteuft undnur die später heraufgetriebenen Granite bilden Gänge imKillas , wie in jenem altern Granite. Meist ist der Killas,dessen Schichten-System mannichfaehe Störungen erleidet,was Streichen und Fallen betrifft, ein deutlicher Thonschie-fer ; allein in der Nähe des Granites wird er bald durchvielen beigemengten Glimmer Gneiss - artig, bald nimmt erden Charakter von Hornblende-Schiefer und Grünstein an unddie Uebergänge sind so allmählich, dass Grünstein und Horn-blende - Schiefer allgemein für Killas gelten , welcher durchGranit verändert worden. (J. Carne ; Berger; Sedgwick :v. Dechen und v. Oeynhausen.) — Die Granite und Schie-fer am linken Elbitfer im östlichen Theile des KönigreichesSachsen greifen an der Grenze in einander; die Enden ein-
29 *