Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
448
Einzelbild herunterladen
 

448

sehr erhärtet, die ihn bildenden Theilo werden allmählichkleiner und endlich geht derselbe in Porphyr über *.

Am Gruachan - Berge in Argylesliire sezzen mächtigeGranit-Gänge im Glimmerschiefer auf und verzweigensich, zahllose Adern bildend, nach allen Richtungen. DerSchiefer zeigt sich seltsam gewunden, gebrochen und aufhöchst verworrene Weise mit dem Granite gemengt. Dievon Granit umschlossenen Schiefer-Fragmente lassen augen-fällige Aenderungen wahrnehmen u. s. w. **.

Der Landstrich an der Meeresküste in Galloway , biszu jener von Berwiclisliire , ist besonders lehrreich für Be-ziehungen, wie die von welchen wir zu reden haben. HoheFelsmassen, von Fast Castle ostwärts gegen Guns Green beiEyemuuth sich erstreckend, gewähren dem Beobachter diedeutlichsten Durchschnitte ; hier erhält er Aufschluss übermanche scheinbare Anomalicen, die mehr landeinwärts sichdarstellen. T r ans itions - G e b ilde herrseben in jenerGegend vor *** und granltische Massen treten dazwischenauf, so namentlich in Kirkcudbritjld und im gebirgigen Theilevon East Lothian. Eine Reibe Schichten, wechselnd in derMächtigkeit von mehreren Yards bis zur Dünne eines Schie-

O

ferblattes, sezzen das Uebergangs - Gebilde zusammen. DasKonglomerat-Artige der Grauwacke zeigt sich ungemein deut-lich ausgesprochen, und über ihre ursprünglich wagerechteAblagerung dürfte kein Zweifel rege werden. Die Schichtensind einander parallel, allein überall weichen dieselben ge-genwärtig in ihrer Stellung sehr vom Horizontalen ab, indemsie meist dem Vertikalen mehr und weniger nahe kommen;

* Necker-de-Satjssure, Bibi, univers. Vol. XXXIII, pag. 62 etc.

** Maccueloch, transact. of the geul. Soc. Val. IV, pag. in etc.

S"?* N amC ntlich die erwähnte Strecke von Galloway mul Henvickshirebesteht, kleine Unterbrechungen abgerechnet, aus Grauwacke überallziemlich die nämlichen Merkmale tragend. Bei Cruok lim in Peeb-leshire umschliesst die Grauwacke ein Lager Muscheln - führendenKalksteines.