Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
442
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Aenderungen basaltischer Gesteine in der Näheanderer Felsniassen.

Häufig hat die Natur basaltischer Gesteine in der Nähedurchbrochener oder überlagerter Felsniassen mehr und we-niger auffallende Aenderungen und Umwandelungen erlitten.Manche Fälle lassen eine Art Wechsel - Wirkung nicht ver-kennen; man sieht, dass die Basalte ihren Einfluss auf dasNeben-Gestein nur behaupten konnten, indem ihr ursprüngli-cher Charakter in geringem oder hohem Graden angegriffenwurde. Ferner war zur Zeit der Basalt-Biklung, und viel-leicht für geraume Dauer nachher, die Temperatur aus derTiefe empordringender Quellen ohne Zweifel sehr erhöhtund musste manche Aenderungen auf der Gestein - Scheidezwischen Basalten und geschichteten oder andern von ihnendurchbrochenen Massen hervorbringen u. s. w. Von vielenPhänomenen solcher Art war im Vorhergehenden bei ver-schiedenem Anlass die Rede; ohne das Bekannte zu wie-derholen, beschränken wir uns hier darauf, einige besondersdenkwürdige Fälle zur Sprache zu bringen.

Im Hiicliengrund über Ober-Dresselndorf im Siegen sehensteht Basalt auf einer zum Braunkohlen - Gebirge ge-hörenden Thon-Lage in regelmässigen Säulen senkrecht an.Die Prismen sind, von ihrer Basis gegen den Tag mit, eben-falls vertikalen und Röhren - förmig gestalteten, aber nicht

über die relativen Beziehungen beider Gesteine besonders genügen-den Aufschluss zu erhalten. In dieser Gegend sind die vulkanischenFormationen sehr ausgedehnt; sie erstrecken sich zumal im S. desNerbuddah (Nurbudda ) lind scheinen die Hauptmasse des hohenGebirgszuges zwischen den Flüssen Pourna und Taptee (Tapti ) zu«sammenzusezzen. Nicht minder verbreitet sind jene Gebilde durchBerits und einen Theil der Provinzen von Beeder, Hyderabad undSholapoor. Ueberhaupt hat Ostindien an mehreren Stellen denk-würdige Beweise dafür, dass basaltische Gesteine zwischen denGneiss - Ablagerungen eingetrieben worden. Vaysey verspricht aus-führliche Mittheilungen über diese Verhältnisse.