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2 (1832)
Entstehung
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hänge trifft man, nicht weit vom höchsten Rücken, zweigewaltige Ansschnitte, SOO bis 1000 F. tief, bekannt unterdem Namen grosse und Meine Schnee-Grube. Eine schmaleErd-Zunge trennt beide Kessel-artig eingeschlossene Tief-Thäler. Ihre steilen Wände bestehen aus Granit, dessenMassen durch zahlreiche senkrecht niedergehende Klüfte einSäulcn-förmiges Aussehen erlangten. In der grossen Schnee-Grube wird das Auge des Natur-Freundes durch die wildePracht kühner Formen ungezogen: die Meine Schnee-Grubebewahrt Thatsachen von höherem Interesse. Ein Gebirgs-Forscher, dessen Name der Wissenschaft ruhmvoll angehört,Herr v. Gersdorf , fand hier, in mehr als 4000 Fuss See-höhe , eine mächtige basaltische Fels - Masse *. Abgesehendavon dass diese Erhabenheit die grösste seyn dürfte, wel-che unser Gestein in Deutschland ei-reicht, so macht sichsein Auftreten in der kleinen Schnee - Grube nochdurch andere Umstände merkwürdig, wie wir dieses baldnäher erörtern werden. Die aus dem Granite hei*aufge-triebene basaltische Felsen - Parthie unten etwa 70 Fussbreit eihebt sich mit steilem Ansteigen an der Westseiteder Grube und aus deren Grunde ungefähr bis zur halbenHöhe. Hier erscheint sie wie durch Granit abgeschnitten;sie lehnt sich dem Granite an und ist ihm fest verbunden.Eine Fortsezzung nach der Tiefe ist nicht unmittelbar zugewahren; flenn basaltisches Gerolle und reiches Pflanzen-Wachsthum machen jede Beobachtung unmöglich. Der Feld-spath des den Basalt begrenzenden Gianites ist mehr undweniger angegriffen: Glimmer scheint dem Gestein zu feh-len. Im Basalte sieht man häufig Granit-Bimchstücke einge-schlossen. Singer ** lieferte in neuerer Zeit umständlichen

Zollners Briefe über Schlesien. II. B. S. 301 ; Contessa, VoigtsMagaz. für Waturk. IX. B. S. 151 ff. Wach Karsten liegt derBasalt hier im Ausgehenden 4661 Par. Fuss über der Meeresfläche(Weue Schrift, d. Gesellsch. nat. Fr. zu Berlin. I. B. S. 259).wv Karsten, Archiv für Bergb.; B. III. S. 86 ff.