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hänge trifft man, nicht weit vom höchsten Rücken, zweigewaltige Ansschnitte, SOO bis 1000 F. tief, bekannt unterdem Namen grosse und Meine Schnee-Grube. Eine schmaleErd-Zunge trennt beide Kessel-artig eingeschlossene Tief-Thäler. Ihre steilen Wände bestehen aus Granit, dessenMassen durch zahlreiche senkrecht niedergehende Klüfte einSäulcn-förmiges Aussehen erlangten. In der grossen Schnee-Grube wird das Auge des Natur-Freundes durch die wildePracht kühner Formen ungezogen: die Meine Schnee-Grubebewahrt Thatsachen von höherem Interesse. Ein Gebirgs-Forscher, dessen Name der Wissenschaft ruhmvoll angehört,Herr v. Gersdorf , fand hier, in mehr als 4000 Fuss See-höhe , eine mächtige basaltische Fels - Masse *. Abgesehendavon dass diese Erhabenheit die grösste seyn dürfte, wel-che unser Gestein in Deutschland ei-reicht, so macht sichsein Auftreten in der kleinen Schnee - Grube nochdurch andere Umstände merkwürdig, wie wir dieses baldnäher erörtern werden. Die aus dem Granite hei*aufge-triebene basaltische Felsen - Parthie — unten etwa 70 Fussbreit — ei’hebt sich mit steilem Ansteigen an der Westseiteder Grube und aus deren Grunde ungefähr bis zur halbenHöhe. Hier erscheint sie wie durch Granit abgeschnitten;sie lehnt sich dem Granite an und ist ihm fest verbunden.Eine Fortsezzung nach der Tiefe ist nicht unmittelbar zugewahren; flenn basaltisches Gerolle und reiches Pflanzen-Wachsthum machen jede Beobachtung unmöglich. Der Feld-spath des den Basalt begrenzenden Gi’anites ist mehr undweniger angegriffen: Glimmer scheint dem Gestein zu feh-len. Im Basalte sieht man häufig Granit-Bimchstücke einge-schlossen. Singer ** lieferte in neuerer Zeit umständlichen
Zollner’s Briefe über Schlesien. II. B. S. 301 ; Contessa, Voigt’sMagaz. für Waturk. IX. B. S. 151 ff. — Wach Karsten liegt derBasalt hier im Ausgehenden 4661 Par. Fuss über der Meeresfläche(Weue Schrift, d. Gesellsch. nat. Fr. zu Berlin. I. B. S. 259).wv Karsten, Archiv für Bergb.; B. III. S. 86 ff.