wofür man sie auszugeben geneigt war, haben wir nicht ge-sehen — aus Hornblende - reichen syenitischen Gesteinen —welche mitunter wohl für Diorite angesprochen worden —u. s. w. ohne bestimmte gegenseitige Lagerungs - Beziehun-gen , ohne regelmässige Scheidung. Der Fuss des Bergesist mit vielartigen Gestein-Trümmern so gewaltig überdeckt,dass er für geognostische Untersuchungen durchaus unzu-gänglich geblieben; nur ein Theil des Gehänges und derGipfel geben einigen Aufschluss über den Bestand. Wirhaben hier von der Räthsel - vollen Entstehungs - Geschichtedes Puys keine Rechenschaft zu geben. Es ist dieses durchden Marquis von Laizer *, durch L. v. Buch **, PoulettScrope *** und durch Lecoö und Bouillet f geschehen.Wir müssen auf die Mittheilungen jener Männer selbstverweisen, da sie keine Auszüge erlauben. Uns interessirtvorzüglich der feinkörnige Dolerit, welcher in östlicher Rich-tung die sogenannten Ur-Gebilde Gang-artig durchbrochenhat. Die Masse, manchen Laven des Vesuv nicht unähnlich,umschliesst viele wenig regelrechte Augit - Krystalle undKörner und hin und wieder auch Olivin - Theile. Sie wirdstellemveise von Schlacken begleitet. Die Granite tragenunverkennbare Merkmale erlittener grosser Störungen, wosolche mit dem Dolerit in Berührung stehen. Auf 3 bis4 Fuss Weite sieht man sie ungewöhnlich rotli gefärbt undso mürbe, dass der Fuss des wandernden Geognosten ein-sinkt. — Noch haben wir des Reibungs - Konglomerates zugedenken, welches am Berg-Gipfel gefunden wird. Es be-steht zumal aus Trümmern granitischer und anderer soge-nannter primitiver Gesteine, gebunden durch einen rothenThon, der deutliche Spuren feueriger Einwirkung trägt.
Riesen - Gebirge. — Auf dem Schlesien zugekehrten Ge-
* Lettre a it Ir. Jurine sur le Puy-Ckopine. Clermont; 1808.
** Geognost. Beobacht.; II. B., S. 225 ff.w* Qcoi. 0 f central France, pag. 70.
t Vues et coupes etc. &' mt livr., p. 88 etc.