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haben und dadurch stellenweise die beträchtlichere Breitebewirkt worden seyn ? — Wir gedenken mit diesen Bemer-kungen keineswegs den Ausspruch eines Geognosten ver-dächtig zu machen, dessen forschender Fleiss und scharferBlick das grösste Lob verdienen, und dem, als Einheimi-schen, das Vorrecht mehr umfassender und vollständigerUntersuchung zusteht. Bertrand de Doue tlieilt unsere Mei-nung nicht. Nach ihm * dürften die Berge Peynastre , Samt-Maurice und Doue, nach allen Seiten die Roche-Rouge be-herrschend und gegenwärtig als vereinzelte Gipfel erschei-nend , einst Zusammenhang gehabt haben. Sie waren zurZeit wie ihre erhabensten Theile mit vulkanischer Deckebekleidet wurden, die niedrigsten Stellen des damaligenBodens; denn die Lavenströme nahmen, hydrostatischenGesezzen gemäss, vorzugsweise nach denselben ihre Rich-tung. Die Tiefe, in deren Mitte die Roche-Rouge gelegen,war noch nicht ausgeweitet; die Lagen kalkiger Süsswasser-Mergel, aus welchen die nachbarlichen Berge bestehen, er-streckten sich ohne Unterbrechung von einer jener Höhenzur andern; das Ganze bildete eine Art Hoch-Ebene undder Fels, um welchen es sich handelt, angenommen dassderselbe so beschaffen gewesen, wie er gegenwärtig er-scheint, musste beim Entstehen von Graniten und von densie überlagernden Mergeln umgeben sich befunden haben.Die Lava der Roche-Rouge gilt unserem gelehrten Freundemindestens als gleichzeitig mit jener von Peynastre und vonServissas , und für unbezweifelt älter wie die von Doue undvon Saint-Maurice. Sonach sieht er als entschieden an, dassder Fels vor Ausweitung der Tiefe entstanden, indem sonstdie Gegenwart der Lava auf den vereinzelten Gipfeln vonDoue und von Saint-Maurice völlig unerklärbar bliebe. Ber-trand de Doue sezt folglich die Bildung der Roche-Rougein einen frühem Zeitraum als die Zerstörung und Wegfiih-
Description geognostique des enrirons du Puy en Velag. P. 152 etc.