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rung der Mergel-Lagen, welche zwischen den benachbartenBergen sich ausdehnten. Ob jedoch die Fels-Masse als ausder Tiefe aufwärts getrieben zu erachten? ob zufällig vor-handene Höhlungen die Laven — Theilganze alter Ströinovon denen die Obei’lläche der Mergel bedeckt gewesen —Aufnahmen und ihnen gestatteten tiefer und bis ins graniti-sclie Gebiet einzudringen ? die Fragen bleiben unentschieden.— Ohne in dieser Sache weder streiten, noch den Ausschlaggeben zu wollen, haben wir nur das zu bedenken, dass dieRoche-Rouge sich durchaus frei zeigt von allen Mergel-Ein-schlüssen, was nicht der Fall seyn dürfte, wäre sie unterUmständen gebildet worden, wie Bertrand de Doue solchesals nicht unmöglich erachtet *.
Für das gewaltsame Empordringen von Basalten durchdie Mitte granitischer Gebilde bietet übrigens das Velaynoch andere wichtige Stellen dar. Wir gedenken hier nurder basaltischen Gänge von Granit umschlossen im Waldebei Sainzcllcs , zwischen Blavozy und Saint - Etienne - Lar-deyrol auf der Strasse nach Lyon , jener die unter ähnlichenVerhältnissen nicht fern von Lantriac in einer engen Schluchtgenannt les Pandraux in der Nähe der Mineral-Quellen ge-funden werden u. s. w. Am zulezt erwähnten Orte durch-schneidet ein beinahe senkrechter basaltischer Gang von 3 F.Mächtigkeit den Granit, welcher längs der Begrenzung be-trächtlich abgeändert ist.
Indem wir unsere Darstellung bei der Roche-Rouge ver-weilen liessen, um diese Thatsache nach Werthund Zuverläs-sigkeit zu beleuchten, ist es nun Zeit weiter vorzuschreitenund von den übrigen Erscheinungen im Velay und in Au-
* Poct.ett Scrope (Geology of centr. France. P. 141) hält beideHypothesen für gleich annehmbar, neigt sich jedoch mehr zu dervon uns aufgestelltcn. — — Doeomieu verweilte, wie man in I.ePuy uns erzählte, als er im Jahre 1797 diese Gegenden bereiste,mehrere Tage in der Nähe der 1loche - Rouge ; ob er darüber ge-schrieben, vermögen wir nicht zu sagen.