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2 (1832)
Entstehung
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rung der Mergel-Lagen, welche zwischen den benachbartenBergen sich ausdehnten. Ob jedoch die Fels-Masse als ausder Tiefe aufwärts getrieben zu erachten? ob zufällig vor-handene Höhlungen die Laven Theilganze alter Ströinovon denen die Obeilläche der Mergel bedeckt gewesenAufnahmen und ihnen gestatteten tiefer und bis ins graniti-sclie Gebiet einzudringen ? die Fragen bleiben unentschieden. Ohne in dieser Sache weder streiten, noch den Ausschlaggeben zu wollen, haben wir nur das zu bedenken, dass dieRoche-Rouge sich durchaus frei zeigt von allen Mergel-Ein-schlüssen, was nicht der Fall seyn dürfte, wäre sie unterUmständen gebildet worden, wie Bertrand de Doue solchesals nicht unmöglich erachtet *.

Für das gewaltsame Empordringen von Basalten durchdie Mitte granitischer Gebilde bietet übrigens das Velaynoch andere wichtige Stellen dar. Wir gedenken hier nurder basaltischen Gänge von Granit umschlossen im Waldebei Sainzcllcs , zwischen Blavozy und Saint - Etienne - Lar-deyrol auf der Strasse nach Lyon , jener die unter ähnlichenVerhältnissen nicht fern von Lantriac in einer engen Schluchtgenannt les Pandraux in der Nähe der Mineral-Quellen ge-funden werden u. s. w. Am zulezt erwähnten Orte durch-schneidet ein beinahe senkrechter basaltischer Gang von 3 F.Mächtigkeit den Granit, welcher längs der Begrenzung be-trächtlich abgeändert ist.

Indem wir unsere Darstellung bei der Roche-Rouge ver-weilen liessen, um diese Thatsache nach Werthund Zuverläs-sigkeit zu beleuchten, ist es nun Zeit weiter vorzuschreitenund von den übrigen Erscheinungen im Velay und in Au-

* Poct.ett Scrope (Geology of centr. France. P. 141) hält beideHypothesen für gleich annehmbar, neigt sich jedoch mehr zu dervon uns aufgestelltcn. Doeomieu verweilte, wie man in I.ePuy uns erzählte, als er im Jahre 1797 diese Gegenden bereiste,mehrere Tage in der Nähe der 1loche - Rouge ; ob er darüber ge-schrieben, vermögen wir nicht zu sagen.