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wieder. Am Berge in der Nähe des verlassenen Bruchesragen viele Blöcke dichter Basalt-Laven von ungewöhnlicherHärte und basaltische Konglomerate aus dem Boden hervor.
S. 1265 verdient hierbei nachgesehen zu werden.) So haben u. a.der, wie Chroniken melden, aus der Gothen-Zeit abstannnende Arcodi Alboino bei Paria, und die Montane - Brücke unfern Ravenna,Stücke vulkanischer Felsarten aufzuweisen. Theils sind sie dentrachytischen Gebilden der Euganeen durchaus ähnlich, besondersjenen von Monselice — die Bennennung Mons silicis ist sehr altund offenbar abgeleitet von vulkanischen Gesteinen höchst festerArt die dort gebrochen und mit dem Namen silex belegt wurden —theils lassen sie, hinsichtlich ihrer Herkunft, minder leicht eine Er-klärung zu. Es bestehen nämlich die lezteren aus graulichschwarzenzclligen Laven, reich an grossen glasigen Leuziten. Laven mitLeuziten aber trifft man unter den vulkanischen Erzeugnissen desobern Italiens nicht, und als nächste Fundorte dürften Radicofaniin Toskana , oder Acquapendente in der Nähe von Bolsenä gelten.Mit dem Gestein von Acipiapendente namentlich zeigen die Laven-Stücke im Arco Alboino die grösste Ucbereinstimmung. — — Wirerwähnen dieser Beispiele, um das fruchtlose Suchen nach dem Vor-handenseyn vulkanischer Felsarten in Gegenden zu verhüten, denensolche fremd sind; ein Geschäft, welchem Anfänger im g-eognosti-schen Studium sich nur zu leicht hingeben. Die Festigkeit dieserFelsmassen, ihre Eigenschaft der zerstörenden Atmosphäre langemWiderstand zu leisten, veranlasstc, und mitunter schon in frühesterZeit, deren Verführen in mehr und minder weit entlegene Ortezu den mannichfachsten Bauzwecken und die Ueberbleib.sel alterRömer - Strassen , so häufig in Italien , zeugen für das Dauerhaftesolcher Werke und beweisen zugleich, wie wenig die ICalkmas-sen, deren man sich hin und wieder bedienen musste., für Absich-ten jener Art geeignet waren. Brocchi erzählt: dass er, unter denTrümmern einer alten Feste bei Stilo in SiiA-Kalabrien, einer Land-schaft wo Kalk-Gebirge vorherrschen, Stücke zelliger Laven getrof-fen , die viele Feldspath-Theilchen einschliesscn und welche ohneZweifel vom Aetna abstammen, ln der Nähe von Reggio in Kala~brien, und noch häufiger zu Taranto in der Terra d’Utranto, lindensich Vesuvische Laven zu Treppenstufen verwendet. — Auch dichteBasalte benuzten die Alten zum Behuf ihrer Strassen. Wir erinnernhierbei an eine etwas auffallende Aeusserung W. IIamilton’s. Des-marest hatte in seiner bekannten Abhandlung über den vulkanischenUrsprung der Basalte gesagt: cs fänden sich dieselben in der Nähealter Feuerberge. Hamilton , ein eifriger Verthcidiger von Desma-Wjst’s Ansichten, dem es nicht gelingen wollte, am Vesuv Basalte