391
Um von der mehr als 90 Fuss mächtigen Ablagerunglosen vulkanischen Materials, die sich am Kasselburger Hahnbefindet, eine getreue Vorstellung zu verschaffen, wollen wirzuerst die verschiedenen Abtheilungen aufzählen und schil-dern , wie solche von oben nach der Teufe unterscheidbarsind (Fig. 4 auf Taf. XVI.)
a. Rundliche Schlacken - Stücke von fester basaltischer,theils auch von blasiger Lava. Dem Tage zunächst er-scheinen diese fragmentarischen Gestalten meist von
O
Wallnuss- und von Faust-Grösse, tiefer nimmt ihr Um-fang zu, so dass sie nicht selten einen, zwei und selbstdrei Fuss Durchmeser haben. Diese Kugeln findet manalle an ihrer Oberfläche durch Frittung sehr lose ver-bunden und zwischen ihnen zeigen sich sparsame Frag-mente rothen Sandsteines, wie solcher in der Nähe,beim Forsthause u. s. w. anstehend getroffen wird, nurum vieles röthei\ — Mächtigkeit ungefähr 30 Fuss.Von Schichtung nicht eine Spur.
b. Vulkanisches Gerolle, verschieden was Festigkeit undGrösse der Theile betrifft, im Allgemeinen jedoch sehrlose und die einzelnen Stücke nicht über Wallnuss-Grösse. Das Ganze, 12 Fuss mächtig, ist in Lagen voneinem Zoll bis 1 Fuss Stärke geschieden und diese er-langen, da graue, braune und rotlie Farben abwechselndvorherrschen, ein eigenthiimliches buntes Aussehen.
c. Kleine rundliche Theile von schlackigen und blasigenBasalt - Laven, alle schwarz und so lose zusammenhän-gend, dass jeder Fingerdruck das Verbundene trennt.Keines der Stücke, die wir in dieser 8 Fuss mächtigenLage sahen, hatte viel über 6 bis S Linien im längstenDurchmesser. (Wir können dieses Lapilli-IIaufwerk am
zu linden, stellte die Behauptung; auf: a 11 e (?) Basalte wären vonda weggeführt und zum Bau von Römerstrassen verwendet wor-den. So erzählt wenigstens Richardson.