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Gegend um Eisenach. — Schone Beispiele gewährtenferner manche der Berge und Hügel von denen man sich inEisenach umgehen sieht 5 gegenwärtig haben freilich diemeisten dieser Stellen ihre interessanten Beziehungen, mehrund weniger verloren. -— Von dem Verhältnisse unter wel-chem Basalte und Dolerite mit ihren Konglomeraten an derPflasteriiante bei Marksiihl auftreten — ein mit gutemGrunde schon in früher Zeit berühmter Ort — ist bereitsdie Rede gewesen *. Wir wollen hier nur einiger beson-dern Erscheinungen gedenken, durch Einwirken des Basaltesauf bunten Sandstein hervorgerufen, oder vielmehr auf diethonigen, eisenschüssigen Zwischen-Lagen desselben und na-mentlich auf die sogenannten Thongallen. Leztere zeigensich geglüht, zusammengesintert, dunkelbraun gefärbt undvon Jaspis-artiger Beschaffenheit. Besonders zierlich nehmensich Handstücke aus, in denen die veränderten Thongallensehr gedrängt liegen und nur durch äusserst dünne Sandstein-Streifen getrennt werden; leztere umziehen sodann, wie beigewissen musivischen Arbeiten, in lichter gefärbten Lei-sten die dunkeln Massen. Thongallen im gewöhnlichen Zu-stande werden nie magnetisch gefunden : aber die umgewan-delten afliziren, nach unsern Versuchen, die Magnetnadelsehr stark, das Eisenoxyd-Hydrat ist folglich zu Eisenoxyd-Oxydul geworden **. — Die Sloffelshuppe zeigte, als ich dieStellte besuchte, wenig Interessantes. Basalte herrschenvor 5 Dolerite sah ich nicht. A11 der durch ältere Arbeitenentblössten gewaltigen Wand nimmt man grosse Massen um-gewandelten Sandsteines von vulkanischen Gebilden einge-schlossen wahr ; allein die Erscheinungen gehören den unsbereits zur Genüge bekannten an.
S 'I. Abtheil. S, 316.
** In Schwarzeneurg’ s Sammlung zu -Kassel sahen wir im basalti-schen Konglomerat des Papenberges unfern Hof-Geismar cinge-schlossenc Bruchstücke der Thon - Lagen bunter Sandsteine: siewaren gleichfalls auf verschiedene Weise umgewandelt.