3C1
und in der Nähe des Basaltes drang basaltische Masse zwi-schen den Schichtungs - Ablösungen ein • aber die gegenwär-tige Lage der Schichten scheint dieselbe, welche sie ur-sprünglich gewesen, so dass man zu glauben geneigt wird,die Gesaimnt-Masse sey emporgehoben , vielleicht selbst hinund hergeschoben worden, während die Schichtungs-Ver-hältnisse ungestört blieben *. Die Fortsezzung der Wandgegen die Tiefe ist durch mächtiges Gerolle dem Augeentzogen. — Kleinere Sandstein - Bruchstücke, von Basaltumschlossen, zeigen sich an den Stellen unmittelbarer Be-rührung oft auffallend blasig, schwarz, Glas-glänzend undscheinbar allmählich verfliessend in den sie einliiillenden Ba-salt-Teig; grössere Sandstein-Blöcke umzieht nicht seltenzunächst eine Rinde oder Schale von basaltischem Mandel-stein, die jedoch bald wieder in dichten Basalt sich verlauft.Säulen-förmige Absonderungen des Sandsteines sahen wirnicht an der blauen Kuppe; desto öfter und mannichfaltigeraber sind Aenderungen und Umwandelungen der Masse-Beschaffenheit , Entfärbungen und Färbungen, Glühungen,Frittungen und Schmelzungen. Der mehr und weniger dichtgewordene Sandstein stellt sich bald matt und eben im Bru-che dar, bald fett glänzend und muschelicht; schwarze undgraue Nuanzen wechseln in breiten Band-artigen Streifen,oder in wolkigen Zeichnungen; das Basaltische und der vul-kanisirte Sandstein verfliessen an Stellen unmittelbarer Be-rührung allmählich mit einander, sie sind mit einander ver-schmolzen und durchdringen sich gegenseitig.
Dass das Hervorbrechen des Basaltes im Allgemeinen ohne sicht-baren Einfluss auf die Schichten - Beziehungen des umlagerndenSandsteines geblieben, wurde bereits von andern Geognosten be-merkt, namentlich von Fr. Hoffmakpt, dem wir manche interessanteMittheilungen über die blaue Kuppe verdanken. Die Sandstein-Bänke liegen horizontal, oder neigen sich unter geringem Winkelgegen 0. ; nur an einzelnen höhern Stellen sieht man Schichtenvielartig durcheinander geworfen.