Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
351
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schief angesezto und einander ungefähr parallele Endflächen.,so dass die Beziehungen zu den Schichtungs-Absonderungendes Gesteines deutlicher hervortreten.

Nur ausnahmsweise werden die Sandstein-Prismen ein-farbig gefunden, in der Regel hat der lichte graue oderweisse Grund dunkle Querstreifen, welche um desto deutli-cher und ausgezeichneter sich darstellen, je mehr die Masseder Säulen frisch und Schmelz-artig ist. Die Streifen lau-fen nach einer schrägen Richtung, in ziemlich gleichen Ab-ständen und in gegenseitigen Entfernungen von 3 bis 4 Linien,auch von 1 bis li Zoll neben einander her. Auf mehr re-gelrechten und gerade fünf- oder sechsseitige Säulen bildendie Streifen keine ein - und ausspringende Winkel 5 siesind so geordnet, dass dieselben von einer Seitenkante aufbeiden anliegenden Flächen sich hinabziehen und, in grös-serer oder geringerer Tiefe, an der diagonal entgegenliegen-den Kante wieder Zusammentreffen. Aber der Neigungs-Winkel der, auf den verschiedenen Flächen eines Säulen-artigen Stückes erscheinenden Streifen gegen die Längenaxedesselben, ist bei weitem nicht immer der nämliche; amspizzigsten findet man ihn bei gebogenen oder Spiral-ähnlichgewundenen Säulen. Sind Prismen, wie die leztern, nochzu mehreren verbunden, so stellen sich mitunter (Fig. ö,Taf. XIV) die Streifen in den vielartigsten Biegungen aufder gemeinsamen Oberfläche dar, sie laufen Zickzack-förmigzusammen u. s. w. Uebrigens zeigen sich die Streifen nichtbloss äusserlich, sondern auch im Innern der Massen, jedochhier oft minder scharf und deutlich. An den unternEnden mancher Säulen, wo dieselben vom Basalte begrenztoder damit verwachsen waren, werden die Streifen dunklerund gedrängter; sie treten näher zusammen und verfliessenzur schwärzlichgrauen Masse. Was endlich die Gruppi-rung der Säulen - artigen Stücke betrifft, so sieht man die-selben parallel ihren Längenaxen mit einander verbunden,innig an einander sich anschliessend, die Unebenheiten ihrer