schief angesezto und einander ungefähr parallele Endflächen.,so dass die Beziehungen zu den Schichtungs-Absonderungendes Gesteines deutlicher hervortreten.
Nur ausnahmsweise werden die Sandstein-Prismen ein-farbig gefunden, in der Regel hat der lichte graue oderweisse Grund dunkle Querstreifen, welche um desto deutli-cher und ausgezeichneter sich darstellen, je mehr die Masseder Säulen frisch und Schmelz-artig ist. Die Streifen lau-fen nach einer schrägen Richtung, in ziemlich gleichen Ab-ständen und in gegenseitigen Entfernungen von 3 bis 4 Linien,auch von 1 bis li Zoll neben einander her. Auf mehr re-gelrechten und gerade fünf- oder sechsseitige Säulen bildendie Streifen keine ein - und ausspringende Winkel 5 siesind so geordnet, dass dieselben von einer Seitenkante aufbeiden anliegenden Flächen sich hinabziehen und, in grös-serer oder geringerer Tiefe, an der diagonal entgegenliegen-den Kante wieder Zusammentreffen. Aber der Neigungs-Winkel der, auf den verschiedenen Flächen eines Säulen-artigen Stückes erscheinenden Streifen gegen die Längenaxedesselben, ist bei weitem nicht immer der nämliche; amspizzigsten findet man ihn bei gebogenen oder Spiral-ähnlichgewundenen Säulen. Sind Prismen, wie die leztern, nochzu mehreren verbunden, so stellen sich mitunter (Fig. ö,Taf. XIV) die Streifen in den vielartigsten Biegungen aufder gemeinsamen Oberfläche dar, sie laufen Zickzack-förmigzusammen u. s. w. — Uebrigens zeigen sich die Streifen nichtbloss äusserlich, sondern auch im Innern der Massen, jedochhier oft minder scharf und deutlich. — An den unternEnden mancher Säulen, wo dieselben vom Basalte begrenztoder damit verwachsen waren, werden die Streifen dunklerund gedrängter; sie treten näher zusammen und verfliessenzur schwärzlichgrauen Masse. ■— Was endlich die Gruppi-rung der Säulen - artigen Stücke betrifft, so sieht man die-selben parallel ihren Längenaxen mit einander verbunden,innig an einander sich anschliessend, die Unebenheiten ihrer