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2 (1832)
Entstehung
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Mittel gedient?* Welchen Antheil hat der Eisen - Gehaltjener Gesteine und seine Eigenschaft leicht schmelzbareVerbindungen cinzugehen? Wir wollen einige der allge-meinsten Verhältnisse dieser Erscheinungen betrachten.

Am häufigsten findet man die geglühten Sandstein-Säulenfünf- oder sechsseitig; minder oft werden vierseitige getrof-fen, am seltensten sind die mit sieben Seitenflächen. Beifünfseitigen Prismen zeigen sich die Flächen bald alle unge-fähr gleich gross, bald wechseln schmalere und breitereFlächen mit einander, oder es erscheint nur eine derselbenvon beträchtlicher Grösse. Bei vierseitigen Säulen haben oft

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die entgegenstehenden Flächen gleiche Ausdehnung; sechs-seitige sind tlieils ziemlich symmetrisch, theils stellen siesich ganz regellos dar. In den Winkeln herrscht, wenn dieFlächen rauh und die Kanten gerundet sind, nichts Bestän-diges; nur bei mehr glattflächigen vier- und sechsseitigenSäulen findet man, wenn den Kanten einige Schärfe geblie-ben, Winkel denen von 90° und 120° nahe. Aber seltensind glatte Flächen zugleich eben; öfter erscheinen dieselbenauf eigenthüinliehe Weise gebogen, als wären sie der Ofen-gluht ausgesezt gewesen und hätten sich gezogen oder ge-worfen. Gar häufig sind die verschiedenen Flächen einesund desselben abgesonderten Stückes sehr abweichend hin-sichtlich ihrer Beschaffenheit. Das Aeussere der Säulen-förmigen Stücke ist glanzlos, höchstens schimmernd undfühlt sich mitunter etwas fett an.

Im Durchmesser wechseln die Säulen von 2 Linien biszu 3 und 4 Zoll und darüber. Nicht selten ist das nämlicheStück von ungleicher Stärke. Mitunter lassen sich die Pris-men nach der Quere spalten und meist zeigen sie sodann

*Jn geglühten und geschmolzenen Sandsteinen ist der Kalk-Gehaltnicht leicht nuszuinittcln; der Kalk hat sich schon mit der Kiesel-erde verbunden u» s. w.